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Winter-Wetter 2017 aktuell: Bibber-Winter legt ganz Europa lahm

Der Winter ist zurzeit eisig - nicht nur in Deutschland. Im Süden Europas legen Sturm und Schnee den Verkehr lahm. Und selbst die Moskauer bekommen Behörden-Tipps zum Umgang mit den Temperaturen.

Der Winter 2017 lässt nicht nur Deutschland frieren. Bild: dpa

Eine Kältewelle lässt weite Teile Europas bibbern. In Deutschland sanken die Temperaturen in der Nacht zu Freitag vor allem im Süden auf die bisher tiefsten Werte des Winters. Zwischen Fränkischer Schweiz und Oberpfalz seien vielfach Minusrekorde gemessen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach.

Kälteste Nacht des Jahres - Minus 26 Grad in zwei bayerischen Orten

Mit minus 26 Grad haben zwei bayerische Orte die bisher kälteste Nacht in diesem Winter erlebt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte den bundesweiten Rekordwert in der Nacht zum Samstag sowohl im oberbayerischen Reit im Winkl als auch im oberpfälzischen Schorndorf. In der schwäbischen Gemeinde Oberstdorf wurden minus 25 Grad gemessen, wie ein Meteorologe sagte. Grund für die Kälte ist das Tief Alex.

In den kommenden Tagen erwartet der DWD in Bayern wärmere Temperaturen und Schnee. Am meisten Neuschnee werde es mit bis zu 35 Zentimentern in den Alpen geben, aber auch in niedrigeren Lagen wie im Alpenvorland könnten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen.

Auch in vielen anderen Ländern fielen die Temperaturen drastisch

KÄLTE: Woran merkt man, dass es wirklich kalt ist? Wenn selbst die Moskauer Behörden von "ungewöhnlich kaltem Wetter" sprechen. Die Temperaturen lägen bei bis zu minus 30 Grad und damit im Mittel bis zu zwölf Grad niedriger als üblich, teilte die Stadt mit. Auch einen Rat für die Bevölkerung gab es: nicht länger als notwendig draußen aufhalten, "lange Aufenthalte auf der Straße dringlichst vermeiden". Am Samstag, wenn die Russen das orthodoxe Weihnachtsfest feiern, soll es sogar bis zu minus 40 Grad kalt werden.

Kälterekorde in Deutschland
Winter-Wetter
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KÄLTETOTE:In Italien kamen zwei Obdachlose in Kampanien bei eisigen Temperaturen ums Leben. In Polen forderte die Kältewelle seit Donnerstag bereits drei Tote. Damit stieg die Zahl der Kältetoten seit November auf 46, wie das Sicherheitszentrum der Regierung mitteilte. Der Frost sei vor allem für Obdachlose eine Gefahr, warnten die Behörde. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, bedrohten Menschen zu helfen.

In Ungarn erfroren in diesem Winter bereits mindestens 80 Menschen - doppelt so viele wie im Jahr zuvor, die aktuelle Kältewelle noch nicht eingerechnet. Betroffen waren den Daten des Ungarischen Sozialforums zufolge viele Obdachlose. Rund 30 Menschen seien in ihren Häusern und Wohnungen erfroren, weil sie sich wegen ihrer Armut keine Heizung mehr leisten konnten. In Lettland starben seit Silvester elf Menschen an den Folgen der eisigen Kälte, wiedas staatliche forensisch-medizinische Institut mitteilte.

FOTOS: Autofahren im Winter Sicher unterwegs bei Schnee und Eis
zurück Weiter Sicher unterwegs bei Schnee und Eis (Foto) Foto: Nneirda/Shutterstock.com/spot on news Kamera

WINTERSTÜRME: Geschlossene Autobahnen, Stromausfälle und verlängerte Winterferien: In Bulgarien legten Sturm und Schneefall vielerorts das öffentliche Leben lahm. Am schwersten betroffen war der Nordosten des Balkanlandes. Im Raum Blagoewgrad im Südwesten des Balkanlandes erfror ein Mann im Freien. Teile der beiden West-Ost-Autobahnen seien geschlossen.

Die Regierung appellierte, auf Autofahrten zu verzichten. Die Winterferien an den Schulen wurden verlängert. Der Seehafen und der Flughafen der Schwarzmeerstadt Warna wurden wegen Sturm und schlechter Sicht geschlossen. In Hunderten Orten im Nordosten mussten die Menschen ohne Strom auskommen, weil viele Leitungen beschädigt wurden. Vielerorts gab es auch kein Leitungswasser - ohne Strom waren die Pumpen funktionsunfähig.

Sturm und heftiger Schneefall führten auch in Istanbul zu Verkehrsbehinderungen und vielen Flugausfällen. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, an den beiden Istanbuler Flughäfen seien für Freitag und Samstag etwa 400 Flüge gestrichen worden.

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