Fall Maria L. in Freiburg: Was verraten uns DIESE Facebook-Bilder über den mutmaßlichen Mörder?

Der Fall der ermordeten Studentin Maria L. schockiert über die Grenzen Freiburgs hinaus die Bundesrepublik. Ein junger Flüchtling ist dringend tatverdächtig, sitzt in Untersuchungshaft. Doch wer ist er? Und was trieb ihn um? In den sozialen Netzwerken gibt er viel von seinem Innenleben preis.

Im Fall der in Freiburg getöteten Studentin sitzt seit Freitag der 17-jährige Afghane Hussein K. unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Er soll die 19 Jahre alte Maria L. Mitte Oktober vergewaltigt und getötet haben. Viele fragen sich nun: Was ist das für ein Mensch? Ein Blick auf dessen Aktivitäten in den sozialen Netzwerken ermöglicht einen kleinen Einblick in die Seele des jungen Mannes.

Tatverdächtiger Hussein K. im Mordfall Maria L.: Coole Selfies - und Bilder mit Wölfen

Das Facebook-Profil des 17-Jährigen dominieren vor allem Selfies, die ihn als coolen Teenager zeigen - so weit, so bekannt. Doch Rätsel geben vor allem die Motive einiger Bilder auf, die Hussein K. dort postete: Am 7. März 2016 stellte er ohne weiteren Kommentar sein erstes Titelbild bei Facebook ein - es zeigt einen Wolf, der die Zähne fletscht und bedrohlich näher kommt.

Noch am selben Tag aktualisiert Hussein sein Profilbild auf Facebook ein weiteres Mal: Dieses Mal handelt es sich um Bild, dass ein Wesen zeigt, das sich über eine wehrlose junge Frau beugt. Es ist eine Mischung aus Mensch und Wolf. Auch dieses Mal stellt er das Bild kommentarlos ein.

Hussein K. aus Freiburg: Auffällige Frisur

Auf dem derzeitigen Titelbild seiner Facebook-Seite, welches er am 26. April einstellte, liegt Hussein K. auf den Stufen der Uni in Freiburg. Dort studierte das Opfer Maria L. Medizin. Ob sich die beiden jungen Leute kannten, ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Maria L. engagierte sich jedoch in der Flüchtlingshilfe.

Auf allen Bildern, die der Tatverdächtige vor der Tatnacht bei Facebook veröffentlichte, trägt er auffällige längere schwarze Haare mit blonden Strähnen auf dem Kopf, die Seiten sind abrasiert. Nach dem 16. Oktober sind die Haare auf dem Kopf kurzgeschoren. Die Polizei hatte eines der längeren auffälligen Haare am Tatort gefunden und Hussein K. so identifizieren können.

"Einsamer Wolf" schweigt bislang in der U-Haft

Der "Bild"-Zeitung zufolge gab sich Hussein K. beim Foto-Portal Instagram den Namens-Zusatz "alone". Bloß ein einsamer Wolf, so wie viele andere unter den heutigen Teenagern? Oder auch ein eiskalter Vergewaltiger und Mörder? Darüber werden die Gerichte entscheiden. Noch schweigt der junge Mann, der im November letzten Jahres als unbegleiteter Flüchtling in die Bundesrepublik einreiste und seither bei einer Pflegefamilie lebte.

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lid/news.de/dpa

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