Tödliche Selbstjustiz: Kindervergewaltiger stirbt nach Attacke durch wütende Eltern

Marcelo Fabián Pecollo saß wegen Kindesmissbrauchs hinter Gittern. Wieder auf freiem Fuß gab der Musiker ein Konzert in einer Kirche - und wurde dort von wütenden Eltern gelyncht. Nun erlag der Mann seinen Verletzungen.

Ein Kindervergewaltiger ist von aufgebrachten Eltern getötet worden. (Symbolbild) Bild: LaCatrina - Fotolia.com

Er war wegen Kindesmissbrauch verurteilt worden. Nun bezahlte ein argentinischer Musiker dieses Verbrechen mit dem Leben. Der Trompeter und Musikprofessor Marcelo Fabián Pecollo (42) starb am Montag an seinen schweren Verletzungen, die er sich bei einer Attacke wütender Eltern vor rund einem Monat zugezogen hatte. So berichtet es die Nachrichtenagentur AFP.

Marcelo Fabián Pecollo: Bei Auftritt in Kirche gelyncht

Während eines Auftritts des 42-Jährigen, der sich wieder auf freiem Fuß befand, war es in einem Vorort von Buenos Aires zu dem Überfall gekommen. In der Kathedrale von Moreno sei eine Gruppe von Eltern auf den Mann losgegangen, habe ihm die Trompete entrissen und damit auf seinen Kopf eingeschlagen. Dabei wurde er tödlich verletzt.

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Der Priester des Ortes, Jorge Oesterheld, sprach von einem abscheulichen Racheakt. Pecollo soll die Kinder der betroffenen Eltern missbraucht haben, weshalb diese Selbstjustiz übten. Er war 2010 wegen des Missbrauchs von fünf Vorschulkindern zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, kam aber im Jahr 2014 vorzeitig auf freien Fuß.

Lesen Sie hier: Vater attackiert Mörder seiner Tochter im Gericht.

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zij/koj/news.de

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