Notfallplan enthüllt!
Das passiert bei der NASA, wenn ein Killer-Asteroid die Erde bedroht

Was passiert, wenn ein gigantischer Asteroid auf die Erde zurast? Die NASA hat dafür bereits Notfallpläne entwickelt. Das Schicksal der Menschheit liegt in den Händen nur weniger Wissenschaftler.

Das macht die NASA, wenn ein Asteroid die Menschheit bedroht. Bild: Fotolia/Mopic

Was macht eigentlich die Nasa, wenn ein riesiger Asteroid auf die Erde zurast und die Menschheit, oder zumindest einen gehörigen Teil davon, auslöschen könnte? Nun, wie es scheint, werden dann erst einmal Text-Nachrichten verschickt, schreibt "mashable.com". Denn die ersten, die von der Bedrohung erfahren, seien Experten und diese erhielten erstmal eine Mail, in der die wichtigsten Daten zu dem Asteroiden stehen. Diese Mail würde ein Expertenkreis von nicht einmal 12 Leuten erhalten. Also nichts mit panischen Anrufen und aufgeregten Diskussionen einer ganzen NASA-Belegschaft.

Bei möglichem Asteroiden-Einschlag werden Wissenschaftler zunächst Daten sammeln

Weil Wissenschaftler auch irgendwie oft nüchterne Leute sind, ist auch die Herangehensweise, wie der Asteroid zerstört werden sollte, eher nüchtern: Zunächst geht es um Beobachtung, Informationssammlung, und schließlich kann mit der eigentlichen Arbeit angefangen werden - der Abwehr des Asteroiden. Die NASA nimmt das Thema keineswegs auf die leichte Schulter: "Wenn wir uns jetzt durch unsere Notfallpläne arbeiten, werden wir besser vorbereitet sein, wenn wir auf so ein Ereignis reagieren müssen", so FEMA-Sachbearbeiter Craig Fugate.

System meldet gefährliche Objekte an kleine Wissenschaftler-Gruppe

Der Notfallplan zur möglichen Kollision mit Killer-Asteroiden sieht vor, dass durch konstante Überwachung ein neues "Near-Earth Object" (NEO) sofort ermittelt werden kann. Das wird dann an das Minor Planet Center gemeldet. Das ist eine Organisation, die sich mit der Entdeckung neuer Objekte im Sonnensystem beschäftigt. Wenn es so aussieht, als könnte ein Objekt innerhalb der nächsten sechs Tage Kurs auf die Erde nehmen, sendet das Minor Planet Center eine automatische Text-Nachricht an die ausgewählte Gruppe Wissenschaftler der NASA.

Wenn tatsächlich eine Kollisions-Gefahr besteht, wird dann auch das Weiße Haus und schließlich die Öffentlichkeit informiert. Heute und morgen soll es übrigens keine direkte Einschlagsgefahr geben. Die NASA berechnet die Flugbahnen von Asteroiden für circa 100 Jahre im Voraus.

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gea/lid/news.de

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