Von news.de-Redakteurin Jana Koopmann - 30.11.2016, 14.45 Uhr

Leah Reminis Abrechnung mit Scientology: Krasse Vorwürfe! Wurden Kinder missbraucht?

"King of Queens"-Darstellerin Leah Remini war jahrelang selber Mitglied von Scientology. Nach ihrem Ausstieg rechnet sie nun gnadenlos mit der umstrittenen Glaubensgemeinschaft ab. Gab es wirklich Missbrauch und Gewalt?

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Die US-Schauspielerin Leah Remini verlor bislang kein gutes Wort über die Scientology-Sekte. Nun folgt im Fernsehen die öffentliche Abrechnung in einer eigenen TV-Show: "Leah Remini: Scientology und Aftermath"

Kevin James sollte auch zu Scientology gehen

Zu erfolgreichen "King of Queens"-Zeiten war Leah Remini noch Mitglied von Scientology und sollte auch ihre Kollegen wie beispielsweise Kevin James für die Glaubensgemeinschaft gewinnen. 2013 stieg sie nach 30 Jahren aus und führt seitdem einen erbitterten Krieg gegen die selbsternannte Kirche und diese offensichtlich auch gegen sie.

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Leah Remini: TV-Abrechnung mit Scientology

Vergangene Nacht lief in den USA die erste Folge ihrer neuen TV-Show "Leah Remini: Scientology und Aftermath", in der sie und andere Aussteiger vor den Scientologen warnen. Man bindet beispielsweise neue Mitglieder für eine unrealistische Dauer an die Sekte, bei Eintritt des Todes bleiben die Kinder weiter per Vertrag Sektenmitglieder.

Sexueller Missbrauch laut Remini an der Tagesordnung

Sexueller Missbrauch soll in der Gemeinschaft geduldet werden. Wenn die jungen Mädchen für die männlichen Mitglieder zur Verfügung stehen sollen, sind Beschwerden und Anzeigen sinnlos und werden nicht gehört, so Remini. Die Mitglieder von Scientology bekommen vermittelt, dass die Justizbehörden korrupt seien und keine Hilfe zu erwarten ist. Es scheint ein Freibrief für Missbrauch zu sein.

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