Brasilianisches Fußballteam an Bord: 76 Tote bei Flugzeugabsturz in Kolumbien

Der Verein Chapecoense sollte am Mittwoch in Medellín zum Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch auf dem Flug nach Kolumbien stürzt die Maschine an einem Berg ab. Nach ersten Angaben gibt es Überlebende.

Der Erstligist Chapecoense hat am 27. November 2016 den brasilianischen Championschip in Sao Paolo gewonnen. Bild: dpa

Beim Absturz eines Flugzeugs mit der brasilianischen Fußballmannschaft Chapecoense an Bord sind in Kolumbien 76 Menschen getötet worden. Fünf Insassen hätten überlebt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Wie der der Leiter der Polizei Medellín, José Acevedo, mitteilte, wurden aus dem Wrack zunächst sechs Menschen lebend geborgen, eine Person sei aber auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Brasilianisches Erstliga-Fußballteam war an Bord der Maschine

Das Flugzeug mit 81 Menschen an Bord stürzte im Nordwesten Kolumbiens ab. Wie die Luftfahrtbehörde mitteilte, verunglückte die Maschine vom Typ Avro RJ85 der bolivianischen Gesellschaft Lamia am Berg El Gordo in der Nähe der Ortschaft La Unión. Die Piloten hatten technische Probleme gemeldet.

An Bord der Charter-Maschine war auch das brasilianische Erstliga-Fußballteam Chapecoense, das am Mittwoch in Medellín das erste Spiel der Finalrunde des Südamerika-Cups gegen Atlético Medellín bestreiten sollte.

Fußball-Verein aus Chapecó erst seit 2014 in der Ersten Liga

Bei der verunglückten Maschine handele es sich um eine Avro RJ der bolivianischen Fluggesellschaft Lamia. An Bord befanden sich nach Angaben des Flughafens von Medellín insgesamt 81 Menschen: 72 Passagiere sowie neun Besatzungsmitglieder.

Chapecoense ist ein Verein aus Chapecó im südbrasilianischem Bundesstaat Santa Catarina, der erst 2014 in die Erste Liga Brasiliens aufgestiegen ist. Das Fußballteam war über Santa Cruz de la Sierra in Bolivien nach Kolumbien geflogen.

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kad/news.de

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