28.11.2016, 13.17 Uhr

Mordfall Carolin G.: Neue Spur! Turnschuh der ermordeten Joggerin gefunden

Drei Wochen nach dem Mord an einer Joggerin in Endingen bei Freiburg ist der von der Polizei gesuchte Laufschuh der Getöteten gefunden worden. Ein Spaziergänger mit Hund entdeckte ihn am Sonntag in den Weinbergen des Ortes, wie die Ermittler am Montag mitteilten.

Fehlende Turnschuh entdeckt: Polizei verfolgt heiße Spur im Fall der ermordeten Joggerin Carolin G. († 27). Bild: Polizei Endingen

Die Polizei hat im Fall der ermordeten Carolin G. († 27) endlich eine heiße Spur: Ein Spaziergänger hat den zweiten Turnschuh der Joggerin gefunden. Nach dem Tod der 27-Jährigen war lediglich einer ihrer Sportschuhe auffindbar.

Carolin G. aus Endingen: Spaziergänger findet Schuh von ermordeter Joggerin

Wie "Bild" berichtet, hatte der Hund des Spaziergängers den Schuh entdeckt. Ein Kripo-Sprecher teilte mit, dass es sich dabei "mit hoher Wahrscheinlichhkeit um den bisher noch fehlenden Laufschuh der getöteten Joggering" handelt. Der Schuh lag laut Polizei in dichtem Gestrüpp abseits der Fahr- und Fußwege. Die 27-Jährige war Anfang November alleine zum Joggen aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Sie wurde von einem Unbekannten vergewaltigt und ermordet.

Die Sonderkommission "Erle", die in dem Mordfall ermittelt, hatte bis dato fieberhaft nach dem vermissten Laufschuh gesucht. Er werde nun auf mögliche Spuren untersucht. In dem Fall gebe es weiter keine heiße Spur, hieß es. Die Auswertung von DNA-Material dauere an. Sie brachte bislang nicht den entscheidenden Hinweis. Auch der Schuh und dessen Fundort würden nun von Spezialisten näher untersucht.

Mordfall Carolin: Polizei klärt möglichen Zusammenhang mit Mordfall einer 19-jährigen Studentin

Drei Wochen vor der Tat in Endingen war in Freiburg eine 19-jährige Studentin vergewaltigt und getötet worden, der Täter ist unbekannt. Offen ist, ob die beiden ungeklärten Mordfälle zusammenhängen. Die Polizei hat nach eigener Aussage keine Hinweise darauf, kann es aber nicht ausschließen. In beiden Fällen sind Belohnungen ausgesetzt, sie belaufen sich auf insgesamt 60.000 Euro.

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kad/grm/news.de

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