23.11.2016, 15.55 Uhr

Um dem Land zu entfliehen: Kim Jong Uns Untertanen werden zu Sexsklaven

Nordkorea ist einem Medienbericht zufolge zum Paradies für Menschenhändler und Verbrecherbanden geworden. Um ihrem Land zu entfliehen, sollen sich Teenager an Männer in China verkaufen lassen und dann als Sexsklaven enden. Einige von ihnen wüssten gar, welches Schicksal auf sie wartet.

Kim, der Frauenheld. Nicht jeder Untertan scheint ein so gutes Bild von dem nordkoreanischen Diktator zu haben. Bild: dpa

Seit der Machtübernahme durch Diktator Kim Jong Un im Jahr 2011 ist es immer schwieriger geworden, Nordkorea zu verlassen. Um der bitteren Armut des kommunistischen Staates zu entkommen, sollen Teenager nun einem unfassbar verzweifelten Weg folgen: Sie lassen sich durch Verbrecherbanden an Männer in China verkaufen - und enden dann als Sexsklaven.

Menschenhandel in Nordkorea: 12.000 Euro für eine 15-bis-25-Jährige

Dem Bericht von "oe24.at" zufolge sollen einige sogar wissen, welches Schicksal auf sie wartet. Andere würden hingegen unter falschen Versprechungen in das Nachbarland gelockt und erhoffen sich dort gut bezahlte Jobs. "In Wahrheit enden sie als Webcam-Mädchen", so der Bericht.

Die zunehmende Abschottung hat sich dabei zusätzlich positiv auf das Geschäft der Menschenhändler ausgewirkt: "Dadurch sind die Preise gestiegen. Frauen zwischen 15 und 25 sind am teuersten, sie bringen bis zu 12.000 Euro. Frauen in ihren 30ern können bereits um die Hälfte erworben werden", schreibt "oe24".

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mie/jko/news.de

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