Bruno Ganz ist tot

Schauspiel-Star im Alter von 77 Jahren verstorben

Er war einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschsprachigen Raums: Der Schweizer Bruno Ganz. Auf der Bühne und in zahlreichen Filmen hat er den Grübler, den Stillen gegeben - und den Diktator.

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Neue Details zur Bluttat in Hameln: Hätte die Horror-Tat verhindert werden können?

An einem Seil schleifte ein Mann seine Ex-Partnerin an ein Auto gebunden rund 250 Meter durch Hameln. Das gemeinsame Kind saß dabei mit im Fahrzeug. Das Opfer kämpft weiter ums Überleben.

Bluttat in Hameln: Ein 38-Jähriger band seiner Lebensgefährtin ein Seil um den Hals und schleifte sie mit dem Auto 250 Meter weit. Bild: Fotolia/chalabala

Neue erschütternde Erkenntnisse zu dem Verbrechen in Hameln: Der gemeinsame kleine Sohn hat nach Angaben der Ermittler mit im Fahrzeug gesessen, als ein 38Jahre alter Mann seine frühere Freundin mit einem Strick um den Hals hinter dem Auto hergezogen hat. Der Zweijährige befinde sich inzwischen in der Obhut des Jugendamtes, sagte Polizeisprecher Jens Petersen am Dienstag. Zunächst hatte dies die "Bild"-Zeitung berichtet.

Hintergründe der Bluttat von Hameln weiterhin unbekant

Die 28 Jahre alte Frau schwebt weiter in Lebensgefahr. Der Zustand der Frau, die nach unbestätigten Informationen auch Messerstiche erlitten haben soll, sei noch immer kritisch, sagte Petersen.

Ihr früherer Lebensgefährte hatte der Frau am Sonntagabend ein fingerdickes Seil um den Hals gebunden und den Strick um die Anhängerkupplung eines Autos geknotet. Anschließend hatte er sie etwa 250 Meter hinter dem Fahrzeug hergezogen, bis sich das Seil in einer Kurve löste und die Frau lebensgefährlich verletzt liegen blieb.

Der Hintergrund des Verbrechens ist weiter unklar. "Wir gehen aber weiterhin von einer Beziehungstat aus", sagte Petersen. Das Paar lebte seit einiger Zeit getrennt. Der gemeinsame Sohn wohnte bei der Mutter in Hameln, der Mann in Bad Münder.

38-jähriger Täter war bereits vorher gewalttätig

Der 38-Jährige hatte sich direkt nach der Tat der Polizei gestellt und sich festnehmen lassen. Er wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt seitdem wegen Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft. Zu den Hintergründen der Tat hat er sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht geäußert.

Wie der Bruder (35) des 28-jährigen Opfers erklärte, sei ihr Lebensgefährte bereits zuvor durch sein brutales Verhalten aufgefallen. "Der Peiniger ist ein brutaler Schläger!", sagte er gegenüber "Bild". So sei zuvor schon ein Streit mit seiner Schwiegermutter eskaliert, die er ins Gesicht schlug und ihr die Nase brach. Die Gewalttätigkeit des Deutsch-Türken mit kurdischen Wurzeln sei auch der Grund gewesen, warum sich seine Lebensgefährtin von ihm getrennt hat, so ihr Bruder.

Polizei befürchtet Racheakte durch kurdische Großfamilien

Passanten hatten die schwer verletzte Frau am Sonntagabend auf der Straße gefunden. Die 28-Jährige war in Hameln notoperiert und anschließend in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen worden.

Nach Angaben der Polizei sind die Frau und der mutmaßliche Täter deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung. Sie gehören zu verschiedenen Großfamilien. Aus Angst vor möglichen Racheakten hatte die Polizei nach der Tat "Schutzmaßnahmen" ergriffen. Es habe bisher aber keine kritischen Vorfälle gegeben, sagte Petersen.

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kad/jat/news.de/dpa

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