Dorota Galuszka-Granieczny vermisst: War es Mord? Ehemann, Geliebter, Schwestern und Ermittler äußern sich

Die 29-jährige Doro aus Selfkant-Süsterseel in Nordrhein-Westfalen wird seit zehn Tagen vermisst. Unter mysteriösen Umständen verschwand die Mutter eines Sohnes spurlos. Das sagen ihre Verwandten und die Ermittler über den Fall.

Wer hat die vermisste Doro gesehen? Bild: news.de-Screenshot/Facebook/Dorota Galuszka-Granieczny

Die 29-jährige Dorota Galuszka-Granieczny gilt seit dem 18. Oktober 2016 als vermisst. Vor ihrem Verschwinden wollte sich die gebürtige Polin nach elf Jahren Beziehung von ihrem Mann Manfred (35) trennen und mit dem gemeinsamen Sohn Konrad (7) zu ihrer älteren Schwester ziehen. Dort tauchte sie jedoch nie auf.

Wo ist Dorota Galuszka-Granieczny aus Nordrhein-Westfalen?

Die "Bild"-Zeitung sprach sowohl mit Doros Ehemann, als auch mit ihrem Geliebten, ihrer Schwester und den Ermittlern über den Fall, den sich mittlerweile die Mordkommission angenommen hat. Denn Dorota hat das Haus ohne ihre dringend benötigte Brille, ohne Handy und Gepäck verlassen.

Gegen Manfred Galuszka-Granieczny wird noch nicht ermittelt, doch Doro wollte ihren Mann verlassen, mit ihrem Geliebten einen Neuanfang wagen. Ihr Ehemann sagte der "Bild"-Zeitung: "Die Rechnung des Handys habe ich gezahlt. Deswegen durfte sie es nicht mitnehmen. Ich weiß, dass ich unter Verdacht stehe. Aber ich habe mit ihrem Verschwinden nichts zu tun. Wir hatten uns ausgesprochen."

Neuer Partner der Vermissten hat seit 10 Tagen kein Lebenszeichen erhalten

Mit Pawel W. (29) wollte die hübsche Blondine nach der Trennung von ihrem Ehemann zusammen sein. Doch auch der Niederländer hat seit Tagen kein Lebenszeichen von Doro erhalten: "Dorota ist nicht bei mir", beteuert er im Gespräch mit der "Bild". Bevor die Kindergarten-Köchin verschwand, sendete sie ihrem neuen Freund noch ein Selfie.

Auch die Schwestern der gebürtigen Polin glauben, dass ihr etwas zugestoßen ist. Zwölf Stunden vor ihrem Verschwinden erhielt ihre Zwillingsschwester Agata (29) noch eine SMS von Doro. Darin klagte sie, dass ihr Mann nicht verstehen wolle, dass ihre Ehe zu Ende sei. "Sie würde ihr Kind nie im Stich lassen. Außerdem kann sie ohne ihre Brille gar nichts sehen. Ich fühle, dass etwas Furchtbares passiert ist", ist sich Doros Schwester sicher. Auch die ältere Schwester der beiden macht sich große Sorgen. "Doro wollte nach der Trennung mit ihrem Sohn zu mir kommen", sagt Kathrin (32).

Wurde Dorotas Leiche in einen Wagen geladen und verschleppt?

Eine Hausdurchsuchung blieb bislang ergebnislos. Auch die Vernehmung des Ehemanns durch die Ermittler brachte nicht den erwünschten Erfolg. "Momentan gilt der Ehemann nicht als Beschuldigter. Wir ermitteln ich alle Richtungen", ließ ein Fahnder die "Bild"-Zeitung wissen. Ein Verbrechen scheint nicht ausgeschlossen werden zu können. Am Tag nach Dorotas Verschwinden beobachteten Nachbarn, wie zwei Männer etwas Schweres in einen Wagen luden, der dem von Doros Schwager gleicht.

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saw/jko/news.de

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