New York: Terror-Angst nach Explosion in Manhattan

Im New Yorker Stadtteil Manhattan ist es am Samstagabend zu einer Explosion gekommen. Bislang ist unklar, ob der Akt mit Terrorismus in Zusammenhang steht. Ein verdächtiger Schnellkocher mit Kabeln gibt unterdessen Rätsel auf.

New Yorker Polizei und Feuerwehr nach einer Explosion in Manhattan am Einsatzort. Bild: Jason Szenes / EPA/ dpa

Bei einer Explosion im New Yorker Stadtteil Manhattan sind am Samstagabend (Ortszeit) 29 Menschen verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Bill de Blasio war die Ursache zunächst noch ungeklärt, aber man gehe von einem "vorsätzlichen Akt" aus.

Explosion in Manhattan - ein terroristischer Akt?

De Blasio betonte zugleich, dass es keine Hinweise auf eine Verbindung zum Terrorismus gebe. Es bestehe nach bisherigen Erkenntnisse auch kein Zusammenhang mit einer Bombenexplosion am Samstagmorgen an einer Renn-Strecke in Seaside Park in New Jersey.

Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall an einer Straße im Manhattaner Bezirk Chelsea. 29 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Eines der 29 Opfer erlitt nach Informationen von CNN schwere Verletzungen.

Dampfdrucktopf mit Kabeln gefunden

Im Zuge der Ermittlungen sei ein Dampfdrucktopf mit Kabeln gefunden worden. Außerdem sei außen ein schwarzer Gegenstand mit Klebeband an dem Topf angebracht, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die Polizei. Es sei unklar, was in dem Topf war und ob dieser Fund etwas mit der Explosion vom Samstagabend (Ortszeit) an einer Straße im Manhattaner Bezirk Chelsea zu tun hatte.

2013 waren bei einem Bombenanschlag auf den Boston Marathon drei Menschen getötet und mehr als 250 verletzt worden. Dabei waren zwei mit Sprengstoff gefüllte Schnellkochtöpfe explodiert.

Sprengsatz explodiert in Seaside Park, New Jersey

In Seaside Park waren am Morgen drei miteinander verbundene Rohrbomben in einer Mülltonne an einer Strecke deponiert, an der ein Rennen der Marineinfanterie mit schätzungsweise mehr als 5.000 Teilnehmern stattfinden sollte. Aber nur einer der Sprengsätze explodierte - und das vor der Veranstaltung, deren Beginn sich verzögert hatte. Daher wurde niemand verletzt.

Auch in diesem Fall blieb zunächst ungeklärt, wer hinter der Tat steckt und was das Motiv war.

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sam/news.de/dpa

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