Von news.de-Volontärin Anne Geyer - 11.09.2016, 12.01 Uhr

Jahrestag Anschlag auf World Trade Center: 15 Jahre nach 9/11 - Die Welt versinkt im Terror

Der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 hat nicht nur die USA, sondern die ganze Welt für immer verändert. Der Terror lähmte die gesamte westliche Zivilisation - bis heute.

Robert Peraza verlor seinen Sohn Robert David Peraza. Dieser starb am 11. September 2001 im Nordturm des World Trade Centers. Bild: dpa

Was haben Sie heute vor 15 Jahren gemacht? Fast alle wissen auf diese Frage eine Antwort. Es ist der Tag, an dem zwei Jumbo-Jets in den Nord- und Südturm des World Trade Centers in New York krachen. Kaum einer versteht zunächst das Ausmaß dieses Anschlags. Am Ende sind 3.000 Todesopfer zu verzeichnen. Die Welt ist an diesem Tag wie gelähmt - und verändert sich für immer.

Die Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center - Zeit des Terrors

In den folgenden Jahren wurden Anschläge, oder zumindest die Angst davor, zum Alltag. Strenge Kontrollen beim Fliegen, bei großen Events, wie Fußball-Meisterschaften, gehören dazu. Polizisten marschieren bis an die Zähne bewaffnet auf und ab. Sie sollen den Menschen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Doch bleibt die Frage, ob dies wirklich gelingt.

Neue Terror-Drohungen gegen den Westen - und kein Ende in Sicht

In Europa ist der Terror nicht erst seit den Anschlagen in Paris 2015 angekommen. Am 7. Juli 2005 wurde London von Terroranschlägen erschüttert. Heute herrscht Alarmstufe Rot. Ein Anschlag in Paris konnte erst vor wenigen Tagen vereitelt werden. Wohl das Schlimmste: Ein Ende des Terrors ist nicht abzusehen. Am Freitag veröffentlichte die Terror-Gruppe Al-Kaida ein Video in dem der Anführer Aiman al-Sawahiri mit neuen Anschlägen drohte - vor allem den USA.

Sicherheit und Anti-Terror-Kampf haben einen hohen Preis

Der BND und der Verfassungschutz rüsten immer wieder nach im Kampf gegen den Terror, denn meistens ist der auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge warnt vor immer mehr terroristischen "Gefährdern" in Deutschland. Und der BND will ,laut Berichten des NDR, WDR und der "SZ", 73 Millionen Euro in die Kommunikations-Überwachung investieren. Für ein bisschen mehr (gefühlte) Sicherheit muss eben viel Geld geopfert werden - und viel Freiheit.

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