Horror-Tat in Rheinland-Pfalz: Anklage wegen Mordes! Mann soll Baby aus Fenster geworfen haben

Er soll sein gerade einmal zwei Monate altes Baby aus dem Fenster in den sicheren Tod geworfen haben. Nun steht der Mann vor Gericht. Doch der Mord an seiner Tochter ist nicht das Einzige, was ihm vorgeworfen wird.

Aus diesem Haus soll ein Vater sein Baby geworfen haben. Bild: dpa

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal in Rheinland-Pfalz hat Anklage wegen Mordes gegen einen Mann erhoben, der sein zwei Monate altes Baby aus dem zweiten Stock in den Tod geworfen haben soll. Das sagte der Leiter der Strafverfolgungsbehörde, Hubert Ströber, am Mittwoch. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) darüber berichtet.

Aus Eifersucht? Mann soll eigene Tochter getötet haben

Weil der 32-Jährige bei dem Vorfall Mitte Mai zudem ein anderes seiner Kinder verletzt haben soll, wird ihm auch versuchter Mord zur Last gelegt. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Er hat Ströber zufolge angegeben, er habe aus krankhafter Eifersucht gehandelt. Zudem habe er unter dem Einfluss von Kokain gestanden.

Der Mann soll nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin seine Tochter aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock geworfen haben. Das Kind sei auf der Stelle tot gewesen. Zudem soll er seine 20 Jahre alte Partnerin und seine sechsjährige Tochter aus einer früheren Beziehung mit einem Messer verletzt haben. Er ist Ströber zufolge auch wegen Körperverletzungs- und Waffendelikten angeklagt.

Frau kann mit Stichverletzungen fliehen

Laut Polizei hatte der Mann auf die Frau eingestochen, die verletzt fliehen konnte. Danach habe er den Säugling aus dem Fenster des Mehrfamilienhauses geworfen. Als die Polizei kam, habe er seine vier und sechs Jahre alten Kinder im Arm gehalten. Er wurde überwältigt.

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grm/mie/news.de/dpa

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