06.09.2016, 15.48 Uhr

TV-Sender "H2D": Flüchtlinge bekommen ihren eigenen Fernsehsender

Damit Flüchtlinge es nach ihrer Ankunft in Deutschland künftig leichter haben, gibt es nun einen eigenen TV-Sender für die Asylbewerber. Mit Hilfe des neuen Programms soll ihnen die Integration leichter gemacht werden.

Flüchtlinge bekommen ihren eigenen TV-Sender. Auch in Flüchtlingsunterkünften soll dieser empfangbar sein. Bild: dpa

Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, können die wenigsten von ihnen Deutsch. Und auch mit der Integration haben so einige Asylbewerber ihre Probleme. Damit sich die Flüchtlinge möglichst schnell in Deutschland zurechtfinden, bekommen sie nun einen eigenen Fernsehsender.

Flüchtlinge bekommen eigenes Programm

Um den Flüchtlingen die Kultur und das Leben in Deutschland näher zu bringen, wollen die Medienunternehmer Alexander von Trauttmansdorff und Frank Apfel nun mit einem eigens auf Asylbewerber zugeschnittenem Fernsehsender helfen.

TV-Sender "H2D" nimmt Sendebetrieb auf

Fragen wie "Wie lebt man in Deutschland", "Wie gehen Menschen hier miteinander um?" oder "Welche Verkehrsregeln gibt es hier?", werden bei dem TV-Format beantwortet. Gestartet ist der Sender mit dem Namen "H2D" am 06. September 2016. Wie der Anbieter auf seiner Internetseite schreibt, wird das frei empfangbare, mehrsprachige Programm im Kabelnetz von Unitymedia und über Satellit (ASTRA 19,2° Ost) ausgestrahlt.

Fernsehsender "H2D" soll Integration erleichtern

Zudem wird "H2D" ab dieser Woche auch bei dem Internetanbieter Zattoo zu sehen sein. Zum Sendebeginn umfasst das Programm Erklärfilme, die Flüchtlingen Erstunterstützung geben sollen und Aspekte des Lebens in Deutschland erläutern, schreiben die Macher auf ihrer Internetseite.

Auch planen die Macher des Senders eine eigenproduzierte Sendung "Studio H2D", bei der Gäste, unter ihnen auch Flüchtlinge, zu Wort kommen sollen. In Zusammenarbeit mit "France 24" und "SpiegelTV" sollen Features aus aller Welt gezeigt werden, die dabei helfen sollen die deutsche Sprache schneller und einfacher zu lernen. Zudem bietet der Sender auch die Möglichkeit, sich Arbeitgebern für einen Job zu präsentieren. Das Format soll Stück für Stück ausgebaut werden.

Lesen Sie auch: So werden 100.000 Flüchtlinge ausgebeutet.

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sba/gea/news.de

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