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Mutter Teresa: Darum wurde Mutter Teresa vom Papst heilig gesprochen!

Die Heiligsprechung von Mutter Teresa passt zur Linie von Papst Franziskus. Der Vatikan bereitete sich auf ein Riesenereignis am Sonntag vor. Doch an der Entscheidung scheiden sich die Geister. Alle Infos hier.

Die katholische Ordensschwester und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa am 11. April 1995 in Kolkata (Indien). Nun wird sie heiliggesprochen. Bild: Tim Brakemeier/dpa

Papst Franziskus hat die albanische Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa heiliggesprochen. Rund 19 Jahre nach ihrem Tod verlas der Argentinier am Sonntag vor Hunderttausenden Pilgern auf dem Petersplatz in Rom in einer feierlichen Zeremonie die entsprechende Formel. Die als "Engel der Armen" berühmt gewordene Nonne darf damit in der katholischen Kirche weltweit als Heilige verehrt werden. Die Messe auf dem Petersplatz war eines der größten Ereignisse in der bisherigen Amtszeit von Papst Franziskus

360-Grad-Filme zur Heiligsprechung: Petersplatz und Mutter-Teresa-Zimmer hautnah erleben

Zur Heiligsprechung von bot das ZDF neben der Live-Übertragung ungewöhnliche Einblicke rund um das Ereignis: Mit zwei 360-Grad-Filmen können die Zuschauer zum einen das Kloster der Missionarinnen der Nächstenliebe auf dem römischen Celio-Hügel nahe des Kolosseumsvirtuell besuchen, in dem Mutter Teresa während ihres Aufenthalts in Rom wohnte, aber auch den Petersplatz im Vatikan unter die Lupe nehmen. Dort wird die Zeremonie der Heiligsprechung stattfinden. Die Filme sind für sogenannte VR-Brillen optimiert, können aber auch am Computer geschaut werden.

Kleiner Lebenslauf: Erzieherin, Pflegerin, Heilige - Wer war Mutter Teresa?

Mutter Teresa wurde am 26. August 1910 in Skopje, im heutigen Mazedonien, geboren, als Agnes Gonxha Bojaxhiu in einer albanischen Familie. Als sie 18 Jahre alt war, trat sie in den römisch-katholischen Orden der Loretoschwestern ein, die sich bis heute vorwiegend der Ausbildung und Erziehung von Jugendlichen, vor allem aber der von Mädchen, verschrieben haben. In Indien nahm sie die indische Staatsbürgerschaft an und legte ihr Gelübde ab.

Zunächst unterrichtete Mutter Teresa Töchter aus der Oberschicht. Später gründete sie jedoch einen eigenen Orden, die "Missionarinnen der Nächstenliebe", und kümmerte sich bis zu ihrem Lebensende um Kranke, Arme, Obdachlose und Sterbende. Ihr selbstloser Dienst machte die Schwester im weißen Sari mit dem blauen Band weltweit bekannt: 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis und wurde für viele Menschen zum Inbegriff und Symbol der Nächstenliebe. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta. Bis heute wird Mutter Teresa in der katholischen Kirche als Selige verehrt. Im März 2016 hatte der Papst ihre Seligsprechung für den 4. September angekündigt.

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