Unvorstellbares Martyrium: Mutter ließ ihre vier Töchter sexuell missbrauchen

In Halle an der Saale wird derzeit ein besonders schwerer Fall von Kindesmissbrauch verhandelt: Eine Frau soll ihre vier Töchter ihrem Lebensgefährten überlassen haben. Der verging sich mehrere Male systematisch an den Kindern. Die Details sind erschreckend.

Vier Kinder sollen vom Lebensgefährten ihrer Mutter wiederholt missbraucht worden sein. (Symbolbild) Bild: Fotolia.com/Photographee.eu

Vor dem Landgericht in Halle an der Saale muss sich seit Donnerstag (31.08.2016) eine vierfache Mutter verantworten, die ihre Töchter ihrem Lebensgefährten zum sexuellen Missbrauch überlassen haben soll. Der Mann ist ebenfalls angeklagt - ihnen wird schwerer sexueller Missbrauch in 19 Fällen vorgeworfen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung online.

Töchter (5, 7, 9 und 13) lebten wegen "nachgewiesener Kindeswohlgefährdung" im Heim

Doreen M. (36) lernte Christian G. (35) aus Suhl im Internet kennen. Ihre vier Töchter (5, 7, 9 und 13 Jahre alt) sollen zu diesem Zeit bereits wegen "nachgewiesener Kindeswohlgefährdung" in einem Heim gelebt haben. Wenn M. die Mädchen an den Umgangs-Wochenenden abholte, soll sie mit ihnen in die Tiefgarage eines Krankenhauses gefahren sein, in der bereits G. auf sie wartete.

Die zuständige Staatsanwältin Gudrun Anacker (55) sagte: "Dort mussten sich die Mädchen im Parkhaus entkleiden. Dann begann der Angeklagte, sie mit dem Stethoskop abzuhören." Wenn die Mädchen weinten, beruhigte Doreen M. sie und forderte sie auf, den "Anweisungen Folge" zu leisten. Christian G. soll den Kindern auch mehrmals Spritzen mit bislang unbekannten Inhalt in den Po verabreicht haben, die die Mädchen "willenlos und gefügig" machten.

Missbrauch der Kinder kommt ans Tageslicht: Nacktfotos und medizinische Instrumente

Der Missbrauch flog auf, als sich die 13-jährige Tochter ihrer Heimleiterin anvertraute, berichtet die "Bild"-Zeitung. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten schließlich Nacktfotos der Mädchen auf dem Handy von G. sowie medizinische Instrumente. G. soll die Taten bereits gestanden haben, gibt seiner Freundin M. jedoch die Hauptschuld.

Wegen der "schutzbedürftigen Interessen der Mutter" wurden Zuschauer für ihre Aussage vom Prozess ausgeschlossen. Am kommenden Dienstag wird die Verhandlung fortgesetzt.

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lid/grm/news.de

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