Ungebetene Gäste: Ekel-Alarm in Tirol! Tausende Spinnen belagern Wohnanlage

Die Bewohner einer Wohnanlage in Tirol haben momentan mit ungebeten Gästen zu kämpfen. Die sind momentan in der Überzahl, denn gleich Tausende Spinnen haben es sich in den Wohnungen bequem gemacht. 

Die Kugelspinne hat sich in einer Wohnanlage in Innsbruck bequem gemacht. Bild: dpa

Wer sich vor Spinnen ekelt, kann froh sein, dass er nicht in der "Neuen Heimat Tirol" wohnt. In Innsbruck hat sich laut der "Tiroler Tageszeitung" eine tropische Spinnenart niedergelassen und gleich acht Wohnungen befallen. Die Bewohner kämpfen nun gegen Tausende der ungebetenen Gäste.

Tausende Spinnen befallen Wohnhaus in Innsbruck

Die Mieter mussten erst einmal raus aus ihren Wohnungen, da diese zur Bekämpfung der Spinnen für zwei bis drei Tage auf 45 Grad erhitzt werden müsse. Ihnen wurde ein Erstazquartier angeboten. "Angefangen hat alles mit einer Ameisenplage. Eine rote Ameisenart, die bei uns nicht heimisch ist und wohl eingeschleppt wurde, hatte sich in der Wohnanlage ausgebreitet", erkärte Markus Holas, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Hausverwaltung, der "Tiroler Tageszeitung". Doch damit nicht genug: Nun gesellen sich auch die lästigen Spinnen dazu.

Kugelspinne ist nicht giftig

Das große Problem dabei ist, dass eine Fachfirma die Spinnenart falsch identifiziert hatte. "Sie meinten zuerst, dass es sich um die heimische Zebraspinne handelt. Diese gibt es bei uns in fast jedem Haushalt. Durch diese erste Identifizierung war bei uns erstmal keine Dramatik angesagt", so Holas weiter. Tatsächlich handelt es sich aber um die Kugelspinne. Obwohl sie in Tirol nicht heimisch ist, scheint sie sich ausgesprochen wohl zu fühlen. Sie sei zwar nicht giftig, lege aber sehr viele Eier.

Mittlerweile seien fünf der acht Wohnungen wieder gereinigt, die weiteren drei sollen in den nächsten Tagen folgen.

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jko/ans/news.de

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