"Hoffnung stirbt zuletzt": Wird der Nazi-Goldzug niemals gefunden?

Noch immer versuchen Hobbyforscher in Polen, einen angeblichen Goldzug der Nazis aufzuspüren. Trotz schwerem Gerät läuft die Suche nur schleppend. Dennoch wollen die Goldgräber nicht so schnell aufgeben.

In einem Tunnelsystem in Polen soll ein Goldzug der Nazis versteckt sein. Bild: Arno Burgi/dpa

Es soll eines der letzten Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs sein: In einem Stollen nahe der polnischen Stadt Wałbrzych (Waldenburg) soll ein Panzerzug der Nazis versteckt sein, indem die Nationalsozialisten vor Kriegsende geraubtes Gold und Kunstschätze versteckt haben sollen. Zwei Hobbyforscher wollen die genau Lage des Goldzugs herausgefunden haben.

Gold-Zug von Wałbrzych: Suche nach Nazi-Schatz stockt

Die bisher erfolglosen Grabungsarbeiten nach einem angeblichen Nazi-Goldzug in Polen sind ins Stocken geraten. Das Team rund um die Hobbyschatzgräber Piotr Koper und Andreas Richter warte auf einen Bohrer, um die Sucharbeiten im niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) fortsetzen zu können, sagte Sprecherin Christel Focken der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Dies könne mehrere Tage dauern.

Fundort des Nazi-Zuges endlich entdeckt?

Koper und Richter behaupten, mit einem Bodenradar einen unterirdischen Tunnel und einen Zug geortet zu haben. Gerüchten zufolge sollen Nazis in einem solchen Zug ihre Kriegsbeute vor der heranrückenden Sowjetarmee versteckt haben. Forscher zweifeln jedoch schon lange an der Existenz des Zuges.

Nazi-Goldgräber bleiben optimistisch

Seit knapp einer Woche läuft die Suche nach dem vermeintlichen Goldzug - bislang ohne Durchbruch. Dennoch bleiben die Schatzgräber optimistisch. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagte Focken. "Wir werden suchen, bis wir was finden oder wissen, dass da nichts ist." Wie der "Spiegel" berichtet, hat das Team für die Grabungen allein in der vergangenen Woche fast 33.000 Euro ausgegeben.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

jat/boi/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser