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Bomben-Horror im Urlaubsparadies: Anschläge erschüttern Thailand - auch Deutsche unter den Opfern

Thailand steht nach einer Reihe von Bombenexplosionen unter Schock. Mindestens drei Menschen sind nach ersten Berichten ums Leben gekommen. Unter den vielen Verletzten sollen sich auch deutsche Touristen befinden.

Eine schwerverletzte Frau liegt nach der Bombendetonation am Boden im thailändischen Hua Hin. Bild: dpa

Bei einer Bombenserie im Süden Thailands sind mindestens drei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Innerhalb weniger Stunden detonierten in dem Touristenort Hua Hin, nahe einem Badestrand auf der Urlaubsinsel Phuket und vor Polizeistationen in der Stadt Surat Thani mindestens sechs Sprengsätze, wie Polizeivertreter am Freitag mitteilten. Unter den Verletzten sind mehrere ausländische Touristen.

Bomben-Anschläge in Thailand: Motiv bislang unklar

"Die Bombenattentate tragen dieselbe Handschrift", sagte Armeegeneral Danai Kritmethavee vor Journalisten. "Wir gehen zurzeit davon aus, dass es sich um eine koordinierte Attacke handelt." Es sei aber noch zu früh, um sich zu möglichen Motiven zu äußern.

Zunächst war am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) laut der örtlichen Zeitung "The Nation" bei einer Explosion auf einem Markt in der Provinz Trang ein 50-Jähriger gestorben.

Dutzende Explosionen: Anschläge fordern mehrere Tote

Kurz vor Mitternacht gingen dann in kurzem Abstand zwei Bomben in Hua Hin hoch, das rund 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Bangkok liegt. Eine thailändische Verkäuferin wurde dabei getötet, etwa 20 Menschen erlitten Verletzungen. Örtlichen Medienberichten zufolge detonierten die Sprengsätze an einer Kreuzung, an der bei in- und ausländischen Touristen beliebte Bars liegen. Viele Thailänder waren da schon zu einem langen Wochenende in dem Seebad eingetroffen.

Auch deutsche Touristen unter den Opfern?

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend, die deutsche Botschaft stehe in Kontakt mit den thailändischen Behörden, um zu klären, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind. Bis zum Freitagmorgen gab es keine neuen Informationen. Aus den Krankenhäusern vor Ort hieß es jedoch, dass sich unter den eingelieferten Verletzten auch Menschen aus Deutschland, Österreich, Italien und den Niederlanden befinden sollen.

Nur zwölf Stunden nach den ersten zwei Detonationen in Hua Hin gab es örtlichen Medien zufolge dort erneut eine Doppelexplosion. Die Zeitung "Bangkok Post" schrieb, dies habe sich kurz nach Ende einer buddhistischen Zeremonie zum 84. Geburtstag von Königin Sirikit ereignet. Dabei seien fünf Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Eine dritte Bombe sei an einem Motorrad gefunden und zerstört worden.

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