Nordrhein-Westfalen: DIESE Stadt nahm 2015 fast eine Million Euro Sex-Steuer ein

In Nordrhein-Westfalen gibt es eine "Steuer auf sexuelle Vergnügungen", die bei einem Bordellbesuch anfällt. Nun liegen konkrete Zahlen vor: 2015 nahm der Staat rund vier Millionen Euro ein. Davon entfielen fast eine Million Euro auf eine einzige Stadt.

Die sogenannte Sex-Steuer hat vier Millionen Euro in die Kassen der 35 klammen Kommunen in Nordrhein-Westfalen gespült. Bild: news.de-Montage/dpa

In Nordrhein-Westfalen wurden 2015 in den 35 Kommunen insgesamt fast vier Millionen Euro an Sex-Steuern eingenommen. Das geht aus einer am Dienstag (09.08.2016) veröffentlichten Antwort des Innenministers auf eine CDU-Anfrage hervor, die der "Welt" vorliegt. An der Spitze soll laut Daten des Statistischen Landesamtes die Stadt Duisburg mit rund 913.000 Euro Einnahmen liegen.

Duisburg ist die "Freudenstadt" Nordrhein-Westfalens

Auf Platz zwei folgt Köln (816.000 Euro), dann Dortmund (535.000 Euro). Die Besteuerung von Bordellen soll Prositution stärker reglementieren. Die Gemeinden und Städte in Nordrhein-Westfalen können selbst entscheiden, ob sie die "Steuer auf sexuelle Vergnügungen" erheben oder nicht.

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lid/zij/news.de

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