Pinneberg: Bordell neben Moschee erzürnt Gläubige

Weil sich ständig nackte Frauen an den Fenstern herumtrieben, läuft eine muslimische Gemeinde gegen ein Bordell in Pinneberg nun Sturm. Das Freudenhaus liegt direkt gegenüber einer Moschee - und soll nach dem Willen der Gläubigen nun verschwinden.

In Pinneberg wird um ein Bordell gestritten. (Symbolbild) Bild: dpa

Pinneberg in heller Aufregung: Weil genau gegenüber einer Moschee ein Privathaus als Bordell genutzt wird, kochen die Emotionen in der nordrhein-westfälischen Start hoch. Immer wieder stünden nackte Frauen am Fenster, beschwert sich die türkisch-islamische Gemeinde laut "ndr.de", weshalb der Fall derzeit zu einer Art Politikum wird.

Bordell gegenüber Moschee wird zum Zankapfel zwischen den Kulturen

Während der Bordellbetreiber beschwichtigt, dass der beschriebene Vorfall nur ein einziges Mal vorgekommen sei, fühlen sich die Nachbarn jedoch belästigt und machen gegen das Freudenhaus mobil. Wie der NDR weiter schreibt, sammele der Gemeinde-Vorsteher Seref Ciftci bereits Unterschriften gegen den Puff.

Aber selbst wenn sich viele mit dem Anliegen solidarisieren: Das Gewerbe sei genehmigt, heißt es weiter. Verboten werden könne es nicht. Erst mit Inkrafttreten des neuen Prostitutionsgesetzes im Juli 2017 gebe es neuen Handlungsspielraum. Es schreibt vor, alle Prostituierten zu registrieren und einer regelmäßigen Untersuchung zu unterziehen.

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Bis dahin setzt die Stadt Pinneberg auf Diplomatie. Geplant sei ein gemeinsames Gespräch mit den Gläubigen und auch dem Bordellbetreiber. Ob das die Fronten klären oder nur noch weiter verhärten wird, bleibt abzuwarten.

Lesen Sie hier.Freier ersticht Hure - Blutbad vorBordell"Paradise".

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zij/lid/news.de

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