Amoklauf in München: München-Attentäter übte vorher mit seinem Vater

Der Attentäter von München soll sich offenbar gezielt auf seinen Amoklauf vorbereitet haben. Zuvor habe er Schießübungen mit seinem Vater absolviert.

Ein Amokläufer erschoss in München neun Menschen und tötete sich anschließend selbst. Bild: Peter Kneffel/dpa

Der 19-jährige Ali David S., der am 22. Juli 2016 im Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen tötete und sich anschließend selbst erschoss, soll sich im Vorfeld gezielt auf seine Tat vorbereitet haben. Während eines Urlaubs soll er mit seinem Vater ein Schießtraining absolviert haben.

Attentäter von München übte mit seinem Vater Schießen

Wie der "Focus" berichtet, soll der Attentäter von München vor seinem Amoklauf den Umgang mit Schusswaffen geübt haben. Während eines Iran-Urlaubs im Dezember 2015 soll er mit seinem Vater an einem Schießtraining teilgenommen haben. Auch der Amokläufer von Winnenden, der 2009 in einer Realschule 15 Menschen erschoss, hatte vorher mit seinem Vater das Schießen trainiert. Ali David S. soll sich bei seiner Tat am Vorgehen des Schützen aus Winnenden orientiert haben.

Vater will nichts bemerkt haben

Der Vater von Ali David S. will im Vorfeld weder etwas von einer Waffe, noch von den psychischen Problemen seines Sohnes gewusst haben. Laut Informationen von "Bild am Sonntag" soll er vor vier Jahren mitbekommen haben, dass der Junge in der Schule gemobbt wurde. Er habe sein Kind daraufhin von der Schule genommen und Anzeige gegen einige der Mitschüler erstattet. Die Ermittlungen wurden nach seiner Aussage aber eingestellt.

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