Alphonso Williams (57) ist tot

DSDS-Star stirbt kurz nach Krebs-Diagnose

Der ehemalige "DSDS"-Gewinner Alphonso Williams ist tot. Der 57-Jährige war an Prostata-Krebs erkrankt. Nun hat er den Kampf gegen die schwere Krankheit verloren. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

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Von news.de-Volontärin - 27.07.2016, 16.02 Uhr

Anschläge in München und Ansbach: Nach dem Amoklauf - Diese Aktionen gegen den Terror machen Mut

Die Attentate der vergangenen Woche haben Deutschland erschüttert und die Angst vor Gewalt und Terrorismus erneut geschürt. Aber trotz der Bluttaten gibt es auch Grund zur Hoffnung. Denn sowohl in München als auch in Ansbach machen ein starkes Gemeinschaftsgefühl, Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Flüchtlingen Mut.

Vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München: Eine Frau kniet weinend vor Kerzen und Blumen. Bild: dpa

Es herrscht Unsicherheit im Land. Die Attentate der vergangenen Woche, vor allem in München und Ansbach, bei denen mehrere Menschen getötet und verletzt worden sind, haben die deutsche Bevölkerung erschüttert. Während einerseits Ressentiments gegen Flüchtlinge weiter geschürt werden, auch von Politikern, sind andererseits Hilfsbereitschaft und Solidarität groß. Sie machen Mut in der aktuellen Situation.

Mutige Helfer und solidarisches Miteinander nach dem Amoklauf von München

So formierte sich auf Twitter unmittelbar nach dem Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum in München eine Welle der Hilfsbereitschaft, als die Lage schlichtweg unüberschaubar und der öffentliche Nahverkehr lahmgelegt war. Unter dem Hashtag #offenetür boten Menschen jenen ein kurzweiliges Dach über dem Kopf, die gerade unterwegs waren und durch die zahlreichen Streichungen im Nahverkehr vor Ort festsaßen. Auch die Moscheen in München öffneten in der Nacht vom 22. zum 23. Juli ihre Türen, um Menschen eine Zuflucht zu bieten.

Der Sicherheitsmann Amir Najjavzadeh dagegen half direkt im Einkaufszentrum, als die tödlichen Schüsse fielen. Der 20-Jährige, der seit drei Jahren in Deutschland lebt und als Flüchtling hierher kam, führte etwa 200 panische Menschen in den Keller und bot ihnen dort Schutz.

In Ansbach können Flüchtlinge und Einwohner "friedlich beisammensitzen"

Auch in Ansbach ist das Gemeinschaftsgefühl nachdem Attentat, bei dem sich ein 27-jähriger Syrer bei einem Musikfestival in die Luft gesprengt, sehr stark, wie Arne Bister, Gründungsmitglied der Flüchtlingsiniative "Ansbach hilft", im Interview mit der "Süddeutschen" betont und ermutigt.

Gerade nach den Anschlägen sei es umso wichtiger, "jetzt zusammenzuhalten, damit die Gemeinschaft wieder heilen kann". Es werde weiterhin Treffen mit Einwohnern und Flüchtlingen geben, bei denen sich beide Seiten kennenlernen und "friedlich beisammensitzen" können. Und für keinen der 800 Helfer sei der Anschlag ein Grund, um aufzuhören - das macht Mut.

Horst Seehofer: "Bei uns leben viele Flüchtlinge, die ein schweres Schicksal haben"

Statt blinden Aktionismus zeigte sich auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer überraschend zurückhaltend und sichtlich erschüttert von den Anschlägen in München und Ansbach. In einem Interview mit dem "Münchner Merkur" erklärte er am Dienstag, 26. Juli: "Bei uns leben viele Flüchtlinge, die ein schweres Schicksal haben und denen wir helfen sollten. Aber unter ihnen gibt es leider Menschen mit einem erschreckenden Gewaltpotenzial. Das ist kein Generalverdacht, sondern Fakt."

FOTOS: 2015 - Das Jahr der Flüchtlinge Die Flüchtlingskrise in Bildern

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kad/zij/news.de

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