Niemand verletzt!: Sprengsatz vor Hotel nahe Athen explodiert

In Europa wächst die Angst vor Terror. In Athen wurde nun von vermutlich einer autonomen Gruppierung ein Sprengsatz vor einem Hotel gezündet. Verletzt wurde niemand. Die Angst vor Anschlägen bleibt.

Ferienort Vouliagmeni: Immer mehr Urlauber bleiben aus. Bild: dpa

Bei der Detonation eines Sprengsatzes sind am Montag erhebliche Schäden an der Fassade eines Hotels im Ferienort Vouliagmeni nahe der griechischen Hauptstadt Athen entstanden. Verletzt wurde niemand, wie das griechische Fernsehen berichtete.

Explosion vor Hotel in Athen: Autonome Gruppierung als Drahtzieher vermutet

Die Behörden vermuten, dass eine der zahlreichen griechischen autonomen Gruppierungen hinter dem Anschlag steckt. Diese verüben immer wieder ähnliche Anschläge - hauptsächlich um den Fokus auf die Finanzlage des Lande zu richten. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

Reisewarnung auswärtiges Amt: Keine erhöhte Terror-Gefahr für Griechenland

Trotz der erhöhten Anschlags-Gefahr in Europa gibt es keine spezifischen Reisewarnungen vom ausländischen Amt bezüglich Terror-Gefahr in Athen. Dass die Alarm-Bereitschaft in ganz Europa allerdings hoch ist, macht viele Urlauber unruhig.

Nicht zuletzt die Anschläge in der Türkei und Brüssel führten dazu, dass viele Touristen auf einen Reise-Antritt verzichteten. Für das ohnehin schon geschwächte Griechenland wäre ein weiteres Ausbleiben der Urlauber aufgrund der Finanzlage fatal.

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ife/boi/news.de/dpa

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