Neue Details zur Lidl-Erpressung: Das war der Grund für die Millionen-Forderung

Neue Details im Fall der nun ans Licht gekommenen Lidl-Erpressung: Wie die Staatsanwaltschaft nun bekannt gab, soll die geforderte Lösegeldsumme noch höher gewesen sein als bisher angenommen. Zudem veröffentlichte sie Informationen zu den Hintergründen der Täter.

Polizeiführer Holger Haufmann am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zur Lidl-Erpressung. Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlichten nun neue Informationen zu den verhafteten Tätern. Bild: dpa

Die Staatsanwaltschaft hat neue Informationen über die gestern ans Tageslicht gekommene Lidl-Erpressung veröffentlicht. So soll es sich bei den Tätern um ein Pärchen handeln, das nun in Untersuchungshaft sitzt. Auch versuchter Mord wird den beiden vorgeworfen.

Neue Details zur Lidl-Erpressung: Täter wollten sich Haus kaufen

Bereits im April sollen die 54-Jährige und ihr 48-jähriger Partner eine Rohrbombe in einer Lidl-Filiale in Herten (Kreis Recklinghausen) per Fernzünder zur Explosion gebracht haben. Dabei wurde eine Mitarbeiterin durch herumfliegende Teile leicht verletzt.

Anschließend soll das Duo in einem Erpresserschreiben an Lidl erst eine Million Euro, später eine noch höhere Summe gefordert haben, damit es nicht zu weiteren Anschlägen dieser Art komme. Die Drohungen sollen sich über mehrere Monate hingezogen haben. Mit dem Geld wollte sich das Paar aus Gelsenkirchen den Traum eines Hauses in Spanien erfüllen, wie die Ermittler weiter mitteilten.

Um Kunden und Mitarbeiter zu schützen, soll Lidl teilweise auf die Forderungen eingegangen sein. In der Nacht zum Mittwoch wurde das Erpresserpärchen dann verhaftet.

Diese Maske sowie die Fahndungsfotos führten offenbar zum Fahndungserfolg. Bild: dpa

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mie/lvo/news.de/dpa

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