Während Friedenseinsatz: Deutsche Soldaten in Mali beschossen

Der Friedenseinsatz in Mali ist für die Soldaten der deutschen Bundeswehr gefährlich. Islamistische Gruppierungen terrorisieren den Norden des Landes. Nun wurden auch deutsche Soldaten zur Zielscheibe.

300 Bundeswehr-Soldaten sind in Mali stationiert. Bild: dpa

Bundeswehrsoldaten sind im westafrikanischen Krisenstaat Mali beschossen worden. Die Patrouille, die nördlich von Gao im Einsatz war, habe aber ausweichen und in die Stadt zurückkehren können. "Es wurden keine deutschen Soldaten verwundet und keine Fahrzeuge beschädigt", teilte die Bundeswehr am Donnerstag in Berlin mit. "Alle an der Patrouille beteiligten deutschen Soldaten befinden sich wieder im Camp Castor." Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Mittwochnachmittag.

Zur Zeit befinden sich 300 Bundeswehr-Soldaten in Mali

In Mali sind seit Februar dieses Jahres auch etwa 300 Soldaten der Bundeswehr als Teil der UN-Friedensmission Minusma stationiert. Die UN-Mission in Mali, wo islamistische Gruppen besonders den Norden des Landes terrorisieren, gilt als einer der gefährlichsten Einsätze.

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gea/saw/news.de/dpa

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