Handtaschengroße Killermaschine?: Therapie-Hündchen soll 12 Schafe getötet haben

Die kleine Lady ist ja eigentlich ein Schoßhündchen und wird als Therapiehund für Rentner eingesetzt. Nun könnte es aber sein, dass der kleine Hund zu einer wahren Killermaschine geworden ist und zwölf Schafe tötete. Das behauptet zumindest ein Schäfer.

Ein kleiner Hund wie dieser soll 12 Schafe auf dem Gewissen haben. (Symbolbild) Bild: fotolia.com/ksnc

Das kleine Therapie-Hündchen Lady bringt "beruflich" die Herzen der Rentner zum Höherschlagen. Wird sie in ihrer Freizeit zur Killermaschine? Ein Schäfer aus Düsseldorf zerrt Lady, oder besser gesagt, Ladys Besitzerin nun vor Gericht und verlangt einen deftigen Schadensersatz. Der Grund: Lady soll zwölf seiner Schafe auf dem Gewissen haben.

Lady erschreckt 12 Schafe zu Tode

Wie "bild.de" berichtet, soll Lady im Rheingebiet Düsseldorf-Urdenbach zugeschlagen haben. Wander-Schäfer Franz E. (55) hielt sich zu dieser Zeit mit seinen Schafen dort auf. Als Lady mit ihrem Frauchen nun nachmittags ohne Leine spazieren ging, soll der Hund in die Schafherde geraten sein - und nicht mehr herausgefunden haben. Dadurch sei eine Massenpanik in der Schafsherde ausgebrochen.

Schäfer fordert 3.000 Euro Schadensersatz

Wander-Schäfer Franz E. klagt nun, weil die Tiere mit Medikamenten beruhigt werden mussten - für 12 seiner Tiere kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie verendeten kläglich. Darüber hinaus sei es in der Zeit danach zu Totgeburten gekommen. Ein Arzt stellte fest, dass die Todesursache der Tiere tatsächlich Stress war. Somit verklagt der Schäfer nun Ladys Besitzerin auf 3.000 Euro Schadensersatz.

Schäfer hat schon mehrere Hundebesitzer wegen ähnlicher Vorfälle verklagt

Der Anwalt der Hundebesitzerin zeigt Skepsis. Der Schäfer habe in der Vergangenheit bereits andere Hundebesitzer verklagt, wegen ganz ähnlicher Vorfälle, zitiert ihn "bild.de". Wenn man die Fälle zusammen sieht, handele es sich um eine sechsstellige Summe. Und dann meint der Anwalt augenzwinkernd: "Lady ist Therapiehund im Seniorenheim. Dort sind auch noch keine Todesfälle bekannt geworden..."

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gea/bua/news.de

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