Deutscher in Machu Picchu tödlich verunglückt: Selfie-Fieber kostet Touri das Leben

Ein tragisches Unglück hat sich in der Ruinenstadt Machu Picchu ereignet. Ein 51-jähriger Deutscher ist von einem Hang abgerutscht und fiel in den Tod. Schuld war der Wunsch nach dem perfekten Selfie.

Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas. Bild: Paco Chuquiure/dpa

Ein Unglück hat sich in Peru ereignet. Ein deutscher Tourist ist in der peruanischen Inka-Ruinenstätte Machu Picchu in den Anden tödlich verunglückt. Der 51-Jährige habe beim Fotografieren das Gleichgewicht verloren und sei einen hundert Meter tiefen Hang hinabgestürzt, meldete die Nachrichtenagentur Andina.

Der Mann wollte das perfekte Machu Picchu-Selfie haben

Nach ersten Ermittlungen sei der Deutsche über eine Absperrung vor dem Abgrund geklettert, berichtete die Zeitung "Correo" am Donnerstag. Die Leiche wurde geborgen und nach Cusco gebracht.

Das Selfie-Fieber fordert immer wieder Menschenleben

Es ist nicht das erste Mal, dass der Selfie-Wahn einem Menschen das Leben kostet. Die Jagd nach dem perfekten Foto wird vor allem der Generation Smartphone zum Verhängnis - und das weltweit. So wurde eine 19-jährige Chinesin von einem Zug erfasst, weil die das perfekte Selfie mit der einfahrenden Maschine machen wollte. Im August 2014 stürzte in Portugal ein polnisches Paar vor den Augen seiner Kinder in den Tod.

Lesen Sie auch: Diese Menschen starben am Selfie-Fieber.

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gea/jko/news.de/dpa

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