Von news.de-Volontärin Lisa Volkmann - 07.06.2016, 15.58 Uhr

Unwetter 2016: Zerstörung, Millionenschäden, Tote!: Das sind die schlimmsten Naturkatastrophen Deutschlands

Schwere Unwetter halten Deutschland derzeit in Atem. Doch die Überschwemmungen im Jahr 2016 sind nicht die schlimmsten Katastrophe, die Deutschland gesehen hat. Bislang forderten schwere Naturphänomene Tausende Todesopfer.

Unwetter und Überschwemmungen richteten in Braunsbach schwere Schäden an. Bild: dpa

Unwetter und Wetter-Chaos haben Deutschland derzeit im Griff. Während am 7. Juni langsam Entwarnung für die angespannte Wetterlage gegeben werden kann, gehen in den Teilen Deutschlands, die am schwersten getroffen wurden, die Aufräumarbeiten weiter. Doch nicht nur Überschwemmungen sorgten im Mai und Juni 2016 für Chaos in Deutschland. In Schleswig-Holstein wurden zudem zwei Tornados unweit der Straße gefilmt! Die Schäden dabei blieben erstaunlicherweise überschaubar.

Das sind die schlimmsten Naturkatastrophen in Deutschland

Doch die Unwetter mit Hagel, Starkregen und Überschwemmungen sind nicht die einzigen Katastrophen, bei denen das Wetter Deutschland in der jüngeren Vergangenheit übel mitspielte. Erst im Jahr 2002 forderte die sogenannte Jahrhundertflut 27 Tote. Vor allem in Sachsen stiegen die Pegel der Elbe um mehrere Meter an. Regelrechte Flutwellen wurden damals in Sachsen erwartet. Ein schlimmes Hochwasser erfasste zudem die Nordseeküste im Jahr 1962. Die Sturmflut setzte weite Teile Hamburgs unter Wasser und forderte insgesamt etwa 340 Menschenleben.

Weitere Stürme, die für Schäden in Milliardenhöhe in Deutschlandsowie mehrere Todesopfer sorgten, waren die Orkane Lothar (1999) und Kyrill (2007). Durch Lothar kamen europaweit rund 110 Menschen ums Leben, ähnlich wie bei Orkan Daria im Jahr 1990 kam es zu Schäden in Höhe von rund sechs Milliarden US-Dollar. Kyrill kostete im Januar 2007 47 Menschen das Leben.

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