Gute Nachbarschaft: Kiffer rauchen neben Polizeiwache - Grasgeruch im Dienstraum

In München bahnt sich ein skurriles Verhältnis an - zwischen der Polizei und Kiffern. Die Pottköpfe machen immer wieder durch fehlenden Respekt gegenüber den Behörden auf sich aufmerksam - und werden dann von den Beamten kassiert.

Solche Nachbarn hat sich die Polizei in München wohl nicht gewünscht. Bild: dpa

Die Münchner Kiffer und die Polizei: Gerade erst haben Beamte in Zivil einen jungen Mann erwischt, der sich mit seinem Joint in ihren warmen Polizeibus setzen wollte. Am frühen Dienstagmorgen nun schmauchten drei Freunde in einem Hinterhof in der Münchner Altstadt - direkt neben der dortigen Polizeiinspektion 11. Den Beamten zog der Geruch von Marihuana in ihren Diensträumen in die Nase.

Kiffer rauchen neben Polizeiwache: Marihuana-Duft in den Diensträumen

Auf einem Balkon im Innenhof nebenan entdeckten sie das Trio. Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden sie Marihuanareste und weitere Utensilien, die auf Drogenkonsum hinwiesen. Den 26 Jahre alten Wohnungsinhaber nahmen die Polizisten erst einmal mit, um den Fall aufzunehmen.

Ende Mai hatte ein 19-Jähriger nachts an einem Partygelände freundlich Beamte in Zivil gefragt, ob er seinen Joint in ihrem Bus rauchen dürfe. Draußen sei es zum Kiffen zu kalt. Offensichtlich hatte er nicht erkannt, dass es sich um ein Polizeifahrzeug handelte.

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mie/lvo/news.de/dpa

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