Blackbox gefunden?: Egyptair: Schiff empfängt Signale vom Meeresgrund

Die Suche nach der abgestürzten Egyptair-Maschine geht weiter. Immer noch rätseln Forscher über die Unglücksursache. Nun könnte es Aufschluss geben. Ein Schiff empfängt laut Medienberichten ein Signal vom Meeresgrund. Die Blackbox?

Die Egyptair-Maschine war am 19. Mai mit 66 Personen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache für das MS804-Unglück ist nach wie vor unklar. Bild: Egyptian Defence Ministry/Handou/dpa

Bei der Suche nach der abgestürzten Egyptair-Passagiermaschine hat ein französisches Suchschiff im Mittelmeer Signale empfangen, die von den Flugschreibern stammen sollen. Das Spezialboot "Laplace" habe die Zeichen vom Meeresgrund registriert, berichtete die Untersuchungskommission in Kairo.

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Egyptair: Suche am Meeresgrund nach Blackbox eingeleitet

Eine Suchaktion sei eingeleitet worden. Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Personen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache für das MS804-Unglück ist nach wie vor unklar. Mit Unterstützung von Griechenland und Frankreich hatte das ägyptische Militär Wrackteile rund 290 Kilometer vor der Küste Ägyptens geortet.

"Laplace" mit neuer Technik auf der Spur der Blackbox des Egyptair-Fliegers MS804

Die mit Unterwassertechnik ausgestattete "Laplace" hat drei spezielle Detektoren an Bord, die Signale von Flugschreibern aufnehmen und lokalisieren könnten, wie die an der Untersuchung beteiligte französische Behörde für Sicherheit der zivilen Luftfahrt BEA mitgeteilt hatte. Es war vergangene Woche im östlichen Mittelmeer eingetroffen.

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