14.05.2016, 20.01 Uhr

Pfingsten 2016: Diese Traditionen und Bräuche feiern wir an Pfingsten

Was feiern wir eigentlich an Pfingsten? Welche Geschichte steckt hinter den Feiertagen nur eine Woche nach Christi Himmelfahrt? Und wie werden die Feiertage in Deutschland gefeiert? Hier erfahren Sie alle Antworten.

Der heilige Geist wird zu meist in Form einer weißen Taube dargestellt. Bild: Michael Kappeler/dpa

Neben Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte bedeutende Fest des christlichen Jahreskalenders. Der Name geht auf das griechische Wort "Pentekoste" zurück und bedeutet: der fünfzigste Tag. Pfingsten wird also 50 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Es ging aus dem jüdischen Fest Schawuot hervor und war ursprünglich ein Erntefest mit Dankopfern. Die Synode von Elvira beschloss im Jahr 305, Pfingsten zu einem kirchlichen Fest zu machen.

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes

In der Apostelgeschichte heißt es, dass an diesem Tag der Heilige Geist auf die versammelten Jünger niederging. Sie konnten plötzlich in mehreren Sprachen reden und erkannten durch dieses Pfingstwunder den Missionsauftrag Jesu Christi, das Evangelium zu verbreiten. Pfingsten gilt darum auch als das Geburtstagsfest der Kirche.

Die deutschen Bräuche zu Pfingsten

Als weltlicher Pfingstbrauch war es in ländlichen Gebieten früher weit verbreitet, einen mit bunten Bändern und Laubkränzen geschmückten Ochsen, den Pfingstochsen, durchs Dorf oder über die Felder zu führen. In einigen Gegenden ist von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die sogenannte Unruhnacht, in der Nachbarn Streiche gespielt werden. Nach altem Brauch darf alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, mitgenommen und versteckt werden.

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