Mutmaßliche Diebesbande: Razzien und 6 Festnahmen in sächsischen Asylunterkünften

Bei Großrazzien in mehreren sächsischen Asyl-Sammelunterkünften hat die Polizei am Montagabend eine angebliche Diebesbande dingfest machen können: In den Räumlichkeiten wurde Diebesgut gefunden, dass aus verschiedenen Städten stammt. Die Bande soll bestens organisiert gewesen sein.

6 Festnahmen bei mehreren Razzien in sächsischen Ayslunterkünften (Symbolbild). Bild: dpa

Bei einer Großrazzia in sächsischen Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge hat die Bundespolizei eine mutmaßliche Diebesbande ausgehebelt. Den sechs Männern werden mehr als 15 organisierte Diebstähle vor allem in Bahnhofsdrogerien vorgeworfen, wie Staatsanwaltschaft und Bundespolizei am Dienstag mitteilten. "Wir gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Männer seien gut organisiert und vernetzt und hätten "nahezu täglich" gestohlen.

Razzien und 6 Festnahmen in Asylheimen in Sachsen: Kosmetik, Telefone, Drogen

Die Beschuldigten - zwischen 29 und 49 Jahren alt - wurden festgenommen. Sie sollen in Dresden, Chemnitz, Hoyerswerda, Leipzig, Radebeul und Schirgiswalde bandenmäßigen Diebstahl begangen haben. Bei der Razzia am Montagabend fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut wie Kosmetikartikel, Parfüms sowie Navigationsgeräte und Mobiltelefone. Laut "mopo24.de" waren an der Großrazzia fast 200 Bundespolizisten beteiligt. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten hätten die Beamten ferner auch geringe Mengen Drogen gefunden.

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lid/news.de/dpa

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