03.05.2016, 17.16 Uhr

Gefangen, gefesselt, gequält: Die schlimmsten Folter-Martyrien aller Zeiten!

Die Ermittlungen im Falle des Folter-Ehepaares aus Höxter laufen. Täglich gelangen neue, grausame Details an die Öffentlichkeit. Leider ist der Fall keine perverse Ausnahme. Hier sind die schlimmsten Martyrien der letzten Jahre.

Nicht nur in Höxter fielen Frauen Psychopaten zum Opfer. In den letzten Jahren gab es einige erschütternde Fälle von Folter und Missbrauch. Symbolbild. Bild: Fotolia

Es sind unfassbare Martyrien: Menschen halten andere Menschen über Wochen und Jahre in Gefangenschaft und zwingen ihnen ihren Willen auf. Das sind nur einige Beispiele.

Die schlimmsten Fälle von Folter und Gefangenschaft der letzten Jahre

Ein Ehepaar hält zwischen 1988 und 1999 einen geistig behinderten Mann in einem Bauernhaus in Lobach (Landkreis Holzminden) gefangen. Er muss in einem zweieinhalb mal vier Meter kleinen Badezimmer wohnen und niedere Tätigkeiten verrichten. Oft wird der Gefangene von denEheleuten geschlagen. Einmal muss er zur Belustigung nackt auf allen vieren durch die Wohnung laufen und wie ein Hund bellen. Ein anderes Mal wird ihm ein heißes Bügeleisen auf den Rücken gedrückt.

Der Fall Natascha Kampusch erschüttert die Öffentlichkeit

Der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entführt 1998 die damals zehnjährige Natascha Kampusch, weil er sich nach Vermutung der Polizei eine ideale Gefährtin erziehen will.Achteinhalb Jahre hält er das Mädchen in einem fünf Quadratmeter kleinen Kellerverlies unter seinem Haus im niederösterreichischen Strasshof gefangen und misshandelt es schwer. Mitte August 2006 gelingt der jungen Frau die Flucht. Der Entführer wirft sich noch am selben Tag vor die S-Bahn.

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