14.000 Dollar Spenden: Junge (9) sammelt Geld für eigene Adoption

Donnie Davis holte den kleinen Tristan aus dem Kinderheim, hätte ihn gerne adoptiert. Doch eine Adoption konnte sich ihre Familie nicht leisten. Deshalb organisierte der Neunjährige kurzerhand einen Flohmarkt, um das Geld selbst zu verdienen.

Tristan wollte unbedingt ein Mitglied der Davis-Familie werden. Kurzerhand verdiente er das Geld für die Adoption selbst mit einem kleinen Verkaufsstand. Bild: Facebook/Donnie Davis

Was Tristan Jacobson aus Missouri in den USA geschafft hat, rührt viele zu Tränen. Der neunjährige Junge sammelte selbst Geld, um von seiner Pflegefamilie adoptiert werden zu können.

9-Jähriger Junge sammelt selbst Geld für seine Adoption

Als Tristan fünf Jahre alt war, gab seine leibliche Mutter den Jungen in einem Kinderheim ab. Donnie Davis nahm den Kleinen zu sich und zog ihn auf, wie ihren eigenen Sohn. Mittlerweile geht Tristan in die dritte Klasse, berichtet "Springfield News-Leader".

Seine Pflegefamilie hätte Tristan gerne adoptiert, doch eine Adoption ist teuer. 5.000 Euro hätte Familie Davis dafür blechen müssen - das übersteigt deren Budget jedoch erheblich. Kurzentschlossen nahm Tristan Jacobson sein Schicksal selbst in die Hand. Er organisierte einen privaten Flohmarkt mit Wasserflaschen, Limonade und Keksen im Garten seiner neuen Familie. Der kleine Stand brachte ihm sage und schreibe 7.100 Dollar ein! 8.400 weitere Dollar sammelten die Davis über einen Spendenaufruf auf "Youcaring.com" - viel mehr, als die Adoption des kleinen Kämpfers gekostet hätte!

Donnie Davis: "Tristan ist voll und ganz unser Sohn"

"Worte sind nicht genug, um mich bei all jenen zu bedanken, die uns unterstützten und für uns gespendet haben", so Tristans Adoptivmutter zu dem "Springfield News-Leader". "Er ist voll und ganz unser Sohn und hat einen Platz in unseren Herzen. Es geht insbesondere darum, ihm Sicherheit zu geben. Er soll wissen, dass er für immer eine Familie haben wird und auch unseren Namen trägt."

Die Adoption ist also geglückt. Das restliche Geld spart die Familie jetzt für Tristans Ausbildung an.

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saw/bua/news.de

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