Perfider Mordauftrag: Soldatin heuert Auftragskiller für ihren Ex-Freund an

Sie wollte endlich ihren Freund los werden - doch entgegen der üblichen Art, entschied sich Laura Buckingham für eine andere Lösung ihres Problems. Für 3.000 Dollar engagiert sie kurzerhand einen Auftragskiller.

Laura Buckingham wollte für 3000 Dollar ihren Ex-Freund ermorden lassen. Bild: Screenshoot/News.de/youtube (CTN#9NewsGlobal)

Laura Buckingham wollte ihren Freund ein für allemal los werden. Dafür griff die 29-jährige Soldatin zu ganz drastischen Mitteln. Sie engagierte einen Auftragskiller. Für 3.000 Dollar sollte dieser ihren Ex-Freund und Vater ihres Sohnes, Brad Sutherland, töten.

Laura Buckingham heuert Mörder für ihren Ex-Freund an

Wie "The Daily Beast" berichtet, sollte der Plan am Mittwoch, den 24. Februar 2016, in die Tat umgesetzt werden. "Er sollte mich umbringen, wenn ich am Morgen das Haus verlasse, um zur Arbeit zu gehen, oder auf meinem Nachhauseweg", sagte Sutherland dem amerikanischen Nachrichtenmagazin in einem Interview.

Wie abgemacht sei der Killer einige Tage später zu Laura Buckingham zurückgekehrt und habe ihr Fotos von ihrem angeblichen toten Ex-Verlobten gezeigt. Daraufhin zahlte sie ihm den Rest der vereinbarten Summe. Was die Ex-Geliebte jedoch nicht wusste: Der Auftragsmörder war ein verdeckter Ermittler.

Brad Sutherland selbst erfuhr auf der Polizeistation von dem perfiden Plan seiner Ex. "Wollen Sie mich veräppeln? Mein Leben ist nur 3.000 Dollar wert?", fragte er laut "The Daily Beast". Am meisten habe ihn jedoch die Tatsache schockiert, dass Laura in Anwesenheit ihres Sohnes einen Auftragsmörder in Haus lassen würde.

Freund meldet den geplanten Mord bei der Polizei

Doch woher wusste die Polizei überhaupt von Lauras mörderischem Plan? Wie das amerikanischen Nachrichtenmagazin schreibt, habe Joseph Chamblin, Lauras Freund, der Polizei von den Plänen seiner Freundin berichtet. Als ihm klar wurde, dass sie es ernst meint, informierte er die Behörden.

Der Vater der mutmaßlichen Auftraggeberin ist sich hingegen sicher, dass seine Tochter von jemandem gezwungen wurde. Sie habe sich immer liebevoll um ihre Familie gekümmert. Daran glaubt Brad Sutherland jedoch nicht. So soll seine Ex-Verlobte unter einer posttraumatischen Belastungsstörung gelitten haben. Auch habe sie ihn manchmal geschlagen.

Am 2. Mai muss sich Laura Buckingham nun vor Gericht verantworten. Sutherland hofft, dass sie eine Haftstrafe erhält, damit er endlich wieder schlafen kann. Sein Sohn lebt inzwischen bei ihm.

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sba/saw/news.de

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