19.04.2016, 08.34 Uhr

Anschlagspläne des IS enthüllt: Terror an deutschen Ferien-Stränden geplant

Laut Ermittlerkreisen des Bundesnachrichtendienstes soll eine konkrete Terror-Warnung für europäische Urlaubsorte vorliegen. Der italienische Geheimdienst hat den BND über die IS-Pläne unterrichtet. Die Jihadisten verfolgen demnach nur ein Ziel: Angst und Schrecken in Europa verbreiten. 

Deutsche Strände könnten zum IS-Anschlagsziel werden. Bild: Patrick Pleul/dpa

Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise des Bundesnachrichtendienstes (BND) berichtet, herrscht eine ernstzunehmende Terror-Gefahr für deutsche Urlaubsorte. Demnach wurde der BND vom italienischen Geheimdienst "vom italienischen Geheimdienst über eine Gefährdung in europäischen Urlaubsorten durch ISIS unterrichtet", schreibt das Blatt. Die Informationen zum IS-Terrorplan sollen aus Afrika stammen.

Die Terroristen sind als fliegende Händler getarnt

Die Terroristen sollen laut Informationen der "Bild" als Händler getarnt in die europäischen Urlaubsorte kommen. Zum Schein wollen sie Sonnenbrillen, Getränken, Eis und Co. verkaufen. Die italienischen Behörden warnen, dass IS-Terroristen vor allem gut besuchte Strände ins Visier nehmen könnten. Man befürchtet Angriffe durch automatische Waffen oder Anschläge durch Sprengsätze.

Ziel des Islamischen Staates: Angst und Schrecken verbreiten

In der Warnung Italiens wurden laut "Bild" vor allem die Küsten von Italien, Spanien und Süd-Frankreich als mögliche Anschlagsziele genannt. Das Ziel der IS: Besuchern vermeintlich sicherer Urlaubsregionen ängstigen. Ein Beamter bestätigt diese Annahme gegenüber "Bild": "Es könnte sein, dass so eine neue Dimension des Terrors von ISIS erzeugt werden soll. Die Urlaubsstrände sind kaum zu schützen."

Die Terroristen sollen vor allem aus dem Senegal nach Europa kommen

Die Terroristen sollen laut Terror-Warnung vor allem aus dem Senegal als Händler nach Europa kommen und in ihrem Heimatland der Terror-Miliz Boko Haram angehören. Diese hatten sich 2015 zum IS bekannt und sich ihr angeschlossen. In Italien wird die Gefahr durch mögliche Anschläge bereits heiß diskutiert. Wie die "Bild" unter Berufung auf italienische Medien schreibt, wurde bereits der Polizeichef der Stadt Saly im Senegal, Seck Pouye, zum Thema von Zeitungen wie "Il giornale" und "Libero" interviewt. Ihnen gegenüber sagte er: "Die Männer pendeln wegen ihrer Handelstätigkeit und dem Transportieren neuer Waren sowieso regelmäßig zwischen Italien und Afrika. Sie sind keine Illegalen, weil sie über reguläre Papiere und sogar Visa verfügen. Das macht es so gefährlich!"

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gea/news.de

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