Mord an Judith T. endlich aufgeklärt?: Vergewaltiger auf Freigang soll 23-Jährige ermordet haben

Nackt und erstickt fand ein Fußgänger die Leiche der 23-Jährigen Judith T. Von ihrem Mörder fehlte bislang jede Spur. Doch nun kam heraus, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Vergewaltiger auf Freigang handeln soll.

Der Mordfall an der 23-jährigen Judith T. scheint nun endlich aufgeklärt. Ein Vergewaltiger auf Freigang soll die junge Frau ermordet haben. Bild: news.de

Im vergangen Jahr wurde die Leiche von Judith T. im Kloster von Loccum gefunden. Bislang galt der Fall um die 23-Jährige als ungelöst. Nun scheint der mysteriöse Mordfall endlich aufgeklärt. Besonders erschreckend: Bei dem Mörder soll es sich nach Angaben von "Bild" um einen Vergewaltiger auf Freigang handeln.

Mord an Judith T. endlich aufgeklärt?

Am 12.09.2015 wurde Judith T. das letzte Mal lebend gesehen und am 20.09. von einem Spaziergängern im Klosterwald Loccum tot aufgefunden worden. Nackt, erstickt und abgedeckt zwischen Zweigen und Steinen fand man ihren toten Körper. Bislang fehlte von dem Mörder des jungen Mädchens jede Spur.

Doch wie die Sozialministerin Cornelia Rundt nun im niedersächsischen Landtag mitteilte, soll es sich bei dem Mörder um einen Patienten des Maßregelvollzugs aus Bad Rehburg handeln, der zum Zeitpunkt des Mordes gerade Freigang hatte.

Justiz-Skandal? Mutmaßlicher Mörder ein Vergewaltiger auf Freigang

Wie "Bild" online berichtet, soll der Tatverdächtige im Januar 2013 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden, wegen seiner Alkoholsucht kam er in den Maßregelvollzug nach Rehburg im Kreis Nienburg. Ende 2014 durfte der 48-Jährige den Maßregelvollzug auch unbegleitet immer wieder verlassen.

Während dieser Zeit ereignete sich wohl auch der grausame Mord an Judith T. Besonders tragisch: Die Wohnung der Getöteten lag offenbar direkt neben dem Maßregelvollzug. Der Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft und soll noch am Freitag (15.04.) dem Haftrichter vorgeführt werden.

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sba/bua/news.de

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