Messerattacke in Hannover: Gegen 15-Jährige! IS-Terror-Verdacht erhärtet sich

Anfang des Jahres attackierte eine 15-jährige Deutsch-Marokkanerin einen Bundespolizisten mit einem Küchenmesser und verletzte ihn schwer. Jetzt erhärtet sich der Verdacht eines terroristischen Hintergrunds. Gegen die Schülerin wurde erneut Haftbefehl gestellt.

Gegen die 15-Jährige, die einen Bundespolizisten mit einem Messer attackierte und lebensgefährlich verletzte, wurde, aufgrund des Verdachts eines terroristischen Hintergrunds, erneut Haftbefehl erlassen. Bild: blackday/Fotolia

Ein Bundespolizist (34) wurde am 26. Februar dieses Jahres am Hauptbahnhof in Hannover attackiert und mit einem Messer schwer verletzt. Die Täterin: Die erst 15-jährige Safia S. Gegen die Schülerin wurde wegen versuchten Mordes ermittelt. Schon damals wurde vermutet, dass sie Verbindungen zum Islamischen Staat (IS) haben soll.Jetzt haben sich die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund erhärtet und gegen das Mädchen wurde erneut Haftbefehl erlassen.

Verdacht auf terroristischen Hintergrund erhärtet sich

Ende Februar wollte eine Streife der Bundespolizei an einem Nebenausgang des Hauptbahnhofs in Hannover eine Schülerin (15) kontrollieren. Doch plötzlich rastete die 15-Jährige aus, zückte ein Küchenmesser und stach auf den Beamten ein. Die Kollegen reagierten sofort, konnten das Mädchen überwältigen und entwaffnen. Dabei entdeckten sie sogar ein zweites Messer. Laut "Bild"-Informationen hätte das Mädchen sogar Verbindungen zur Terror-Miliz ISIS gehabt.

Neuer Haftbefehl gegen 15-Jährige

Jetzt erhärten sich sich die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und einen neuen Haftbefehl gegen die Deutsch-Marokkanerin erwirkt, wie am heutigen Freitag mitgeteilt wurde. Die Beschuldigte sei dringend verdächtig, den Mann bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof mit einem Gemüsemesser lebensgefährlich verletzt zu haben, weil sie ihn als Repräsentanten der ihr verhassten Bundesrepublik töten wollte. Das Mädchen habe zuvor Kontakt zu Kämpfern des Islamischen Staats (IS) in Syrien gehabt.

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ruc/news.de

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