Blutiger Familienstreit?: 21-Jähriger mit sechs Kugeln erschossen

Mit sechs Schüssen in der Brust von Mohamed K. ging am Sonntagabend in Essen offenbar ein Familienstreit zu Ende. Die genauen Hintergründe sind allerdings noch unklar. Fest steht: Das Problem der Alternativgesellschaft hat ein neues Maß erreicht.

Der Tatort, nachdem die Schüsse auf Mohamed K. gefallen waren. Bild: dpa

Denn Mohamed K. (21) gehört offenbar einer von sechs Großfamilien aus dem Raum Essen an, die in den 80er-Jahren "als Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon" nach Deutschland kamen. Zu den Familien sollen laut "Bild"-Informationen insgesamt 5.000 Personen gehören. Einige von ihnen würden bereits mit Drogenhandel, Mord und Raub in Verbindung gebracht.

Das Problem: Die Clans "regeln ihre Angelegenheiten und Streitigkeiten untereinander und misstrauen staatlichen Stellen."

Schießerei in Essen: Mohamed K. Opfer eines Familienstreits?

Welches Ausmaß dieses Verhalten annehmen kann, zeigt nun der Fall das erschossenen Mohamed K. Insgesamt sechs Kugeln trafen den Shishabar-Besitzer am Sonntagabend auf offener Straße. Die Polizei geht offenbar davon aus, dass die Schießerei die Folge einer Messerstecherei vom Samstagnachmittag ist. Dabei waren zwei Männer im Alter von 29 und 44 Jahren in einen Streit geraten. Der jüngere hatte daraufhin ein Messer gezogen und angeblich mehrfach auf den älteren eingestochen.

Verletzungen trugen jedoch beide davon - und beide sollen auch mit den Beteiligten der Schießerei in Verbindung stehen. Bereits kurze Zeit nach der Schießerei nahm die Polizei drei Männer fest und stellte in einer Wohnung eine Schusswaffe sicher.

Verwandter äußert Vermutung - Das Problem der Alternativgesellschaft

Ob es sich bei den Vorkommnissen um Auseinandersetzungen zwischen mehreren Clans handelt, ist unbekannt. Ein Verwandter des Opfers sagt gegenüber der "Bild." dazu: "Das war ein Familienstreit. Mohamed hat sich im letzten Jahr auf einer Feier mit seinem Onkel gestritten und ihn verprügelt. Das war eine Racheaktion. Mit der Messerstecherei hat das nichts zu tun."

Alternativgesellschaften entstehen immer wieder in Gegenden, in denen der Staat und die Gesellschaft ganze Personengruppe ignoriert und vernachlässigt. Wie auch im Fall Mohamed K. neigen diese Gruppierungen oftmals dazu, ihre Probleme selbst zu lösen und Regelungen abseits der staatlichen Gesetze zu befolgen. Welche Ausmaße dies annehmen kann, wurde zuletzt auch am Beispiel der Attentäter von Paris und Brüssel deutlich, die zu großen Teilen aus dem Armutsviertel Molenbeek stammten.

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mie/ife/news.de

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2 Kommentare
  • Kaz

    11.04.2016 15:57

    Die haben sich ja richtig gut integriert - genau das, was wir hier brauchen in Deutschland. Ein Glück, die räumen sich selber aus dem Weg.

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  • Ushiro

    11.04.2016 14:59

    [Zitat]:"...Denn Mohamed K. (21) gehört offenbar einer von sechs Großfamilien aus dem Raum Essen an, die in den 80er-Jahren "als Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon" nach Deutschland kamen. Zu den Familien sollen laut "Bild"-Informationen insgesamt 5.000 Personen gehören. Einige von ihnen würden bereits mit Drogenhandel, Mord und Raub in Verbindung gebracht.... "FLÜCHTLING=DROGENHANDEL, MORD UND RAUB!!! Dank Frau Merkel gehören nun deutlich mehr als 1.000.000 "Personen" zu diesem Syndikat.

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