06.04.2016, 14.43 Uhr

Orgasmic Meditation: Der Orgasmus-Kurs aus den USA

Aus den USA schwappt die nächste Trendwelle nach Europa und ganz oben surft "Orgasmic Meditation". Diese Orgasmus-Kurse versprechen nicht nur besseren Sex, sondern auch ein besseres Leben. Das steckt wirklich dahinter.

"Orgasmic Meditation" schwappt aus den USA nach Europa und soll nicht nur das Sexleben, sondern auch gleich das gesamte Leben verbessern. Bild: sakkmesterke/Fotolia

Es ist der neuste Schrei aus den USA: Orgasmic Meditation. Zu Deutsch so viel wie "Orgasmus-Kurs". Und diese Kurse sollen Menschen helfen, indem sie ihnen zeigen, eine Klitoris auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu berühren, so mehr Intimität zu gewinnen und eine bessere Bindung zueinander zu entwickeln.

Magersucht und lähmende Pornografiesucht

Die "Vice"-Journalistin Helen Nianias besuchte einen solchen Tageskurs im Osten Londons. Jeder der Teilnehmer hat umgerechnet 185 Euro bezahlt und erhofft sich lebensverändernde Informationen - oder zumindest besseren Sex. Doch nicht zu schnell! Zunächst referiert die Kursleiterin Rachel Tayeb über ihr Schicksal und ihre Magersucht. Drei Ärzte hätten ihr gesagt, dass sie nie wieder einen Orgasmus erleben würde, bis sie Orgasmic Meditation (OM) entdeckte. Außerdem erzählt ein Inder namens Kapil,Nianias Vermutungen nach ein britischer Chef der OM-Firma, über seine "lähmende Pornografiesucht". Die Anwesenden sollen ihnen an den Lippen gehangen haben, als sie erklärten, dass OM ihr Leben veränderte. "Ein Typ in meiner Sitzreihe fängt zu diesem Zeitpunkt an zu weinen", beschreibt Helen Nianias das bizarre Schauspiel.

VIDEO: Ist Selbstbefriedigung ein Zeichen für schlechten Sex?
Video: ProSieben

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