Von Von news.de-Volontär Thomas Jacob - 01.04.2016, 14.04 Uhr

Aprilscherze 2016: Das sind die lustigsten Falschmeldungen zum 1. April

Fürchten Sie sich auch vor dem angeblichen Umweltgift Dihydrogenmonoxid und hätten stattdessen lieber einen Spaghetti-Baum im Garten? Dann sind Sie vermutlich auf einen Aprilscherz hereingefallen. Wir zeigen Ihnen die besten Fälschungen dieses Jahres.

Der 1. April birgt viele Falschmeldungen. Bild: Marcus Brandt/dpa

Am 1. April ist es Tradition, seine Mitmenschen mit erfundenen, meist äußerst spektakulären Geschichten zum Narren zu halten. Was im privaten Rahmen den ein oder anderen Scherz ermöglicht, führt besonders durch die Verbreitung der Medien häufig zu Irritationen. Sei es durch das anfangs angesprochene Umweltgift, das in Wahrheit nur H20 – also Wasser – ist oder den Dokumentarfilm über die Schweizer Bäume, an denen Nudeln wachsen: Manchmal klingen die Geschichten zu gut, um nicht wahr zu sein. Wir haben die besten Falschmeldungen vom 1. April 2016 gesammelt.

FC St. Pauli und das neue Maskottchen "Zecki"

Der Hamburger Zweitligist FC St. Pauli ist besonders in der alternativen und linken Fanszene beliebt. Zum 1. April wollte der Fußball-Club seinen Anhängern ein Andenken setzen und gab bekannt, dass er ab sofort ein neues Maskottchen hätte: "Zecki, die Zecke" solle laut Christian Prüß vom Sozialmarketing des Vereins für die Krankheit Borreliose sensibilisieren, die von Zecken verbreitet wird. Jeweils 10 Cent aus dem Verkauf von Zecki-Merchandise-Artikeln sollen in ein Projekt zur Erforschung der gefährlichen Krankheit fließen.

Ganz ernst scheint St. Pauli die Aktion jedoch nicht zu meinen: Laut Geschäftsführer Andreas Rettig soll das neue Maskottchen auch die "schmutzige und unangepasste Seite des Vereins repräsentieren", da sich die Pauli-Fans selbst gern als "asoziale Zecken" bezeichnen, so Rettich laut "mopo.de".

Nach Google Driverless Car: Das selbstfahrende Google-Fahrrad

Auch Internetriese Google erlaubt sich am 1. April gern einen Scherz mit seinen Nutzern. War es 2013 noch der Dienst "Google Nose", mit dem man Suchergebnisse angeblich auch riechen konnte, kündigte das Unternehmen in diesem Jahr eine neue Art der Fortbewegung an: Mit dem "Google Self-Driving Bike", das sich augenscheinlich an den selbstfahrenden Autos von Google orientiert, sollen demnächst auch Fahrräder völlig autonom am Straßenverkehr teilnehmen. In den Niederlanden soll das Projekt sogar schon getestet werden.

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