Letztes Gespräch vor Todesflug 4U9525
Amok-Pilot Andreas Lubitz: Das sagt sein Personal-Trainer

In diesen Tagen jährt sich die schlimmste Katastrophe der Lufthansa-Geschichte – der absichtliche Absturz des Ferienflugs 4U9525 – zum ersten Mal. Jetzt äußerte sich auch der Personal-Trainer des Amok-Piloten Andreas Lubitz. Was Tobias G. berichtet, ist erschütternd.

Die Germanwings-Maschine Flug 4U9525 zerschellte am 24.März 2015 in den französischen Alpen. Bild: dpa

Der Personal-Trainer von Germanwings-Pilot Andreas Lubitz, mit dem der 27-Jährige zweimal pro Woche trainierte, kann im Grunde nur Positives über den 27-Jährigen berichten, der am 24.03.2015 als Co-Pilot von Flug 4U9525 150 Menschen mit in den Tod riss. In der RTL-Doku "Was geschah wirklich?"äußerte sich Tobias G. nun erstmals ausführlich über sein letztes Gespräch mit dem Amokpiloten - eine Woche vor der Katastrophe.

Tobias G. in der RTL-Doku: „Andreas war ein sehr sympathischer Mensch. Ich glaube auch ein sehr hilfsbereiter Mensch. Mit dem konnte man auch sehr gut reden. Auch über andere Dinge, nicht nur über den Sport. So habe ich ihn wahrgenommen."

Trainer von Andreas Lubitz: "Er schien glücklich zu sein."

„Er sagte, er könnte sich auch vorstellen, wenn seine Freundin und er länger im Beruf sind, Eltern zu werden. Ich glaube, das war ein Wunsch, den er schon hatte. Er hat erzählt, dass Pilot sein Traumberuf war, dass er in jungen Jahren schon einen Segelflugschein gemacht hat. Er schien glücklich zu sein."

Nach heutigen Erkenntnissen ist klar: Glücklich war Andreas Lubitz keinesfalls. Bereits zwischen 2008 und 2009 ließ sich der Pilot wegen schwerer Depressionen behandeln. Nach einer gesunden Episode war die Krankheit Ende 2014 zurückgekehrt. Mit fatalen Folgen. Andreas Lubitz hatte alles in seinem Tagebuch aufgezeichnet.

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7 Kommentare
  • Norbert

    28.04.2016 09:40

    Die Äusserung bringt wenig Neues. Ich halte die Kritik meiner Vorredner für berechtigt, da sind einfach noch viele Fragen offen. - Wenn jemand wie Herr Lubitzt hilfesuchend zu 41 Ärzten rennt, und keiner kann ihm helfen, dann ist dies ein Beleg für die Gleichgültigkeit und Unfähigkeit der Ärzte!

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  • Egal

    23.03.2016 23:56

    Ich halte die Tagebücher als eine Lüge! Und die ganzen ärztlichen Attests auch.. Genau wie die Black box. Wer fliegt mit 600stundenkm auf ein Felsen zu und gibt keinen einzigen mucks von sich? Welche Absichten soll er den gehabt haben die Passagiere um zu bringen? Wenn er so depressiv gewesen wäre dann hätte er sich auch anders ganz einfach das Leben nehmen können..

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  • Querdenker

    23.03.2016 12:38

    Wer weiß schon so genau, wer zu diesem Zeitpunkt die Maschine wirklich gesteuert hat? Vielleicht war zu dieser Zeit, der Copilot Herr Lubitz, bereits von einem dieser Selbstmordatentäter außer Gefecht gesetzt worden, um selbst die Maschine in den Abgrund steuern zu können? Und vor dem Aufprall hat dieser auch noch seine Sprengladung gezündet. Dieses uns allen bekannte Tondokument ist absolut unzureichend um einen Berufspiloten eindeutig, eines solch absurden und schwerwiegenden Vorwurfes zu bezichtigen.

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