22.03.2016, 12.57 Uhr

Letztes Gespräch vor Todesflug 4U9525: Amok-Pilot Andreas Lubitz: Das sagt sein Personal-Trainer

In diesen Tagen jährt sich die schlimmste Katastrophe der Lufthansa-Geschichte – der absichtliche Absturz des Ferienflugs 4U9525 – zum ersten Mal. Jetzt äußerte sich auch der Personal-Trainer des Amok-Piloten Andreas Lubitz. Was Tobias G. berichtet, ist erschütternd.

Die Germanwings-Maschine Flug 4U9525 zerschellte am 24.März 2015 in den französischen Alpen. Bild: dpa

Der Personal-Trainer von Germanwings-Pilot Andreas Lubitz, mit dem der 27-Jährige zweimal pro Woche trainierte, kann im Grunde nur Positives über den 27-Jährigen berichten, der am 24.03.2015 als Co-Pilot von Flug 4U9525 150 Menschen mit in den Tod riss. In der RTL-Doku "Was geschah wirklich?"äußerte sich Tobias G. nun erstmals ausführlich über sein letztes Gespräch mit dem Amokpiloten - eine Woche vor der Katastrophe.

Tobias G. in der RTL-Doku: „Andreas war ein sehr sympathischer Mensch. Ich glaube auch ein sehr hilfsbereiter Mensch. Mit dem konnte man auch sehr gut reden. Auch über andere Dinge, nicht nur über den Sport. So habe ich ihn wahrgenommen."

Trainer von Andreas Lubitz: "Er schien glücklich zu sein."

„Er sagte, er könnte sich auch vorstellen, wenn seine Freundin und er länger im Beruf sind, Eltern zu werden. Ich glaube, das war ein Wunsch, den er schon hatte. Er hat erzählt, dass Pilot sein Traumberuf war, dass er in jungen Jahren schon einen Segelflugschein gemacht hat. Er schien glücklich zu sein."

Nach heutigen Erkenntnissen ist klar: Glücklich war Andreas Lubitz keinesfalls. Bereits zwischen 2008 und 2009 ließ sich der Pilot wegen schwerer Depressionen behandeln. Nach einer gesunden Episode war die Krankheit Ende 2014 zurückgekehrt. Mit fatalen Folgen. Andreas Lubitz hatte alles in seinem Tagebuch aufgezeichnet.

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