Bombendrohung in Berlin
Gewalttäter vor US-Botschaft festgenommen

Vor der amerikanischen Botschaft in Berlin ist ein Gewalttäter festgenommen worden. Der Mann hatte das Sicherheitspersonal angegriffen und mit einem Bombenanschlag gedroht. Polizei und Sprengstoffexperten waren angerückt, der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor musste abgesperrt werden.

Ein Polizist begutachtet vor der US-Botschaft am Pariser Platz einen verdächtigen Koffer. Ein gewalttätiger Mann ist in Berlin festgenommen worden. Er hatte mit einem Bombenanschlag gedroht. Bild: dpa

Vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin ist am Freitagmorgen ein gewalttätiger Mann festgenommen worden, der mit einem Bombenanschlag gedroht hatte. Der Inhalt eines Koffers, den er bei sich trug, erwies sich jedoch als ungefährlich, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

23-Jähriger greift Wachpersonal an

Das Wachpersonal der Botschaft hatte die Polizei alarmiert. Nach Angaben der Einrichtung erschien der Mann gegen 7.25 Uhr vor dem Eingang und sagte, er wolle seinen amerikanischen Pass erneuern lassen.

Als das Sicherheitspersonal ihm eine andere Zuständigkeitsadresse dafür nannte, schlug er einen der Wachmänner mit der Faust. Dessen Kollegen überwältigten ihn jedoch und hielten ihn so lange auf dem Boden fest, bis die alarmierte Polizei eintraf und den Mann festnahm. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 23 Jahre alten Deutschen.

Bombendrohung: Sprengstoffexperten vor US-Botschaft

Als der Mann von der Polizei abgeführt wurde, habe er gerufen, er habe eine Bombe in seinem Koffer. Sprengstoffexperten rückten daraufhin an und untersuchten den Koffer mit Hilfe eines Roboters. Sie fanden jedoch nur persönliche Gegenstände.

Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, der Mann habe gedroht, Rache für den Tod von Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden nehmen zu wollen. Dies bestätigte die Polizei bislang nicht. Der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor war kurzzeitig abgesperrt worden. Die US-Botschaft gilt als eines der am besten gesicherten Gebäude der Hauptstadt.

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lid/news.de/dpa

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