Klage gegen US-Flugschule: Germanwings-Opfern winken Millionen!

Wie soll der Absturz eines deutschen Flugzeugs in Frankreich von der US-Justiz aufgearbeitet werden? Die Anwälte haben nun das Geheimnis gelüftet: Sie wollen die Lufthansa-Flugschule in Arizona/USA verklagen.

Wie soll der Absturz eines deutschen Flugzeugs in Frankreich von der US-Justiz aufgearbeitet werden? Bild: dpa

Die millionenschwere Zivilklage von Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes wird sich gegen die Flugschule der Lufthansa in Arizona/USA richten. Das hat der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Christof Wellens, der einen großen Teil der Betroffenen vertritt, mitgeteilt. Die US-Kanzlei, die mit der Klage beauftragt sei, werde diese voraussichtlich noch vor dem Jahrestag des Absturzes in diesem Monat bei einem Gericht in Phoenix, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Arizona, einreichen.

Germanwings-Opfer klagen in den USA

In Goodyear nahe Phoenix sitzt die Flugschule für die angehenden Lufthansa-Piloten. Dort sei auch Kopilot Andreas Lubitz ausgebildet worden, der den Ermittlern zufolge die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht hat. "Lubitz hat seine Pilotenausbildung 2009 wegen psychischer Probleme unterbrochen. Aus unserer Sicht hätte er danach keine Fluglizenz bekommen dürfen", sagte Wellens.

FOTOS: Germanwings-Absturz Bilder zum Flugzeugabsturz in Südfrankreich

In den USA könnten pro Absturzopfer bis zu fünf Millionen Dollar geltend gemacht werden. Die Ansprüche müssten aber individuell begründet und errechnet werden, sagte Wellens. Es gehe um Schmerzensgeld, wirtschaftliche Verluste, Unterhaltsansprüche, Kosten für die Reisen zu den Gräbern sowie die Kosten für die psychologische Betreuung. Eine Gesamthöhe der Ansprüche nannte Wellens nicht.

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2 Kommentare
  • Redaktion

    04.03.2016 16:18

    Antwort auf Kommentar 1

    Der Kommentar von "John" wurde aufgrund eines Verstoßes gegen unsere Netiquette gelöscht.

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  • Shacco

    04.03.2016 15:14

    Psychopathen gehören erst garnicht an ein Steuer, weder KFZ noch Cockpit und das muss schon vor der Ausbildung, wie es bei der Sachkunde für Waffen geschieht geprüft werden. Dabei war die LH sehr nachlässig weil sie lieber darauf schaut, dass es Juden sind die an den Steuerknüppel kommen.

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