250.000 Menschen mehr
Flüchtlingsandrang belastet Tafeln zunehmend!

Die zunehmende Zahl an Migranten wird nun auch bei den Tafeln bemerkbar. Immer mehr Flüchtlinge nehmen das Angebot an kostenlosen Lebensmitteln in Anspruch. Dadurch sinke das Angebot für den Einzelnen, es kommt zu Spannungen. Die Tafeln fordern Unterstützung durch die Politik.

Deutschlands Tafeln sehen sich durch die steigende Zahl an Flüchtlingen zunehmend belastet. Bild: dpa

"Wir beobachten flächendeckend große Nachfrage", berichtet der Bundesverband Deutsche Tafel der Deutschen Presse-Agentur. Bundesweit geht der Verband von 1,5 Millionen regelmäßigen Besuchern aus. Inzwischen kämen etwa 250 000 Flüchtlinge hinzu - den Tafeln zufolge mit wachsender Tendenz.

Tafeln versorgen immer mehr Flüchtlinge: "Es kommt zu Spannungen"

Der Zulauf hat Folgen. Die 60 000 Ehrenamtlichen, die gespendete Lebensmittel - etwa von Supermärkten - verteilen, bemerkten eine größere Belastung durch die Flüchtlinge, sagt Ernährungssoziologin Jana Rückert-John. "Es kommt zu Spannungen, weil nun auch vermehrt Migranten die Einrichtungen aufsuchen", sagt die Professorin der Hochschule Fulda.

Unter den Bedürftigen komme die Frage auf, wer Vorrang bei der Verpflegung durch die Tafeln haben solle. Rückert-John ist Vorsitzende des Netzwerks für Ernährungskultur, das am Donnerstag (3. März) im hessischen Fulda ein Symposium zur Situation der Verpflegung von Migranten in Deutschland veranstaltet.

Tafeln fordern staatliche Unterstützung: 3000 Standorte betroffen

Gegenüber "n-tv" forderte Verbandschef Jochen Brühl Unterstützung seitens der Bundesrepublik. "Wir fordern die Bundesregierung auf, den Tafeln projektbezogen Finanzierungshilfe zu gewährleisten, um Dolmetscher, Flüchtlingsbetreuer, Koordinatoren zur lokalen Vernetzung mit den Kommunen oder Integrationshelfer beschäftigten zu können."

Die Tafeln unterstützen an mehr als 3000 Ausgabe-Standorten in Deutschland Bedürftige mit gespendeten Lebensmitteln.

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mie/news.de/dpa

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8 Kommentare
  • kanitvastan

    06.03.2016 12:39

    letzt hin habe ich eine talkrunde im tv gesehen, dort erzählte eine ehrenamtliche, das 4-5 männer (natürlich asylanten) mit koffern gekommen sind, sich die vollgestopft haben und dann wieder abgerauscht sind. hallooo, gehts noch ??? zum 1., ich dachte, es gibt ein ausgabemaß, -zum 2., das passiert in anwesenheit von deutschen, die ärmsten der armen, -zum 3., werden asylanten freiräume eingeräumt, die nach ungerechtigkeiten schreien, nicht nur bei den tafeln. aber wie das immer so ist, erst muß das kind in brunnen gefallen sein, damit politiker reagieren. laßt uns das zünglein an der waage sein

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  • Jule

    04.03.2016 12:34

    Es geht denen doch schon viel zu gut hier. Warum sonst haben sie genug Energie, uns deutsche Frauen zu belästigen, anzugrapschen oder zu beklauen und generell ständig straffällig zu werden? An Juergen Puppe: Ich stimme Ihnen voll zu, aber wenn ich einer dieser Mitarbeiter bei der Tafel wäre, dann hätte ich zuviel Schiss, um mich mit denen anzulegen und ihnen das Essen zu verweigern. Das ist ja das Problem: Es ist eine deratig brutale und ungehemmte Brutalität zu uns gekommen, dass man sich lieber nicht mit denen anlegen sollte.Ich trau es mir zumindest nicht (mehr)....und habe Angst....

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  • Juergen Puppe

    04.03.2016 12:19

    Zudem, sollten die ehrenamtlichen Helfer endlich Charakter zeigen und sich weigern, weiterhin Lebensmittel an "Asylanten, Kriegsflüchtlinge,Einwanderer u. Wirtschaftsflüchtlinge", zu verteilen. Denn nur so, wäre dem /diesem Mißbrauch, durch nicht "befugte Personen, vorzubeugen".Denn, wird das derzeitige "Verfahren" so weiter geführt, dann,"entwickeln" sich die "Tafeln", zum "Handelsbetrieb" der "Fremden- Versorger- bzw. Versorgung", auf "unbestimmte Zeit.Was einst als soziale Einrichtung geplant war, wird dann, zum gewohnheitsmäßigen "Dauerpatienten".

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