Neun-Jährige stirbt auf Lufthansa-Flug LH 727
Was tun, wenn ein Todesfall über den Wolken eintritt?

Eine echte Horror-Vorstellung nicht nur für Angehörige. Ein neun-jähriges Mädchen stirbt auf dem Flug einer Lufthansa-Maschine von Shanghai nach München. Doch wie reagiert man in so einem Fall? Ist das Flugpersonal vorbereitet?

Auf dem Lufthansa-Flug von Shanghai nach München verstarb ein neun-jähriges Mädchen aus ungeklärten Gründen. Das Flugpersonal entschied sich für eine Notlandung (Symbolbild). Bild: dpa

Diese Meldung schockte am vergangenen Tag die Nation. Ein neun-jähriges Mädchen stirbt auf einem Lufthansa-Flug von Shanghai unerwartet über den Wolken. Als Ursache wird ein plötzlicher Atemstillstand diagnostiziert. Die Piloten der Maschine des Typs A340-600 entschieden sich, eine ungeplante Zwischenlandung einzuschieben und steuerten Krasnojarek in Russland an. Trotz schneller Entscheidung konnte der Notarzt laut offiziellen Angaben nur noch den Tod des Mädchens feststellen.

Neun-Jährige stirbt auf Lufthansa-Flug: Das sagt die Airline-Sprecherin!

"Wir bestätigen, dass auf dem Flug LH 727 heute Nacht ein Passagier verstorben ist. [...] Nach Absprache mit den Eltern wurde der Flug weitergeführt", so die Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger gegenüber der "Bunten". Was bleibt sind viele Fragen. Einige, auf die wir wohl niemals eine Antwort erhalten werden. Manches kann man zumindest versuchen, zu verstehen.

Was geschieht bei einem Todesfall im Flugzeug?

Die "Bunte" fragte nach diesem tragischen Vorfall nach, wie man sich als Crew-Mitglied in so einem Fall verhalten solle. Schließlich kann es immer vorkommen, dass ein Fluggast unter gesundheitlichen Problemen leidet. Eine Stewardess erklärt dem Boulevard-Blatt: "Die Flugbegleiter müssen den Betroffenen so lange versuchen zu reanimieren, bis ein Arzt den Tod feststellt. Das kann teils Stunden dauern, beispielsweise wenn das Flugzeug nicht zwischenlanden kann. Ist ein Arzt an Bord, kann dieser auch während des Fluges den Tod feststellen", zitiert die "Bunte" die Flugangestellte.

So richtig vorbereitet sei das Personal auf diesen Ernstfall jedoch nicht. Im Falle, dass die Crew durch den Vorfall seelische Folgen davon trägt, können sich Flugbegleiter und Piloten beurlauben lassen.

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ife/mie/news.de

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1 Kommentare
  • Shacco

    03.03.2016 14:32

    Risikopersonen, mit Kreislauf- oder Herzprobleme sollten das Fliegen generell meiden. Ich glaube das dies eine Pflicht gegenüber der übrigen Passagieren jeder normale Mensch versteht. Es darf auch kein Epileptiker mit einem Bus fahren.

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