In flagranti erwischt: Er onanierte im Zug - ohne Fahrkarte!

Das ging nach hinten los! Wenn man schon ohne Fahrkarte Zug fährt, sollte man sich eher unauffällig verhalten und sich nicht mitten im Zug selbst befriedigen. Das musste nun auch ein 22-Jähriger in Fulda lernen.

Einn 22-jähriger Mann aus Eritrea befiredigte sich in einem ICE selbst und hatte dabei noch nicht einmal einen gültigen Fahrausweis. Bild: dpa

Eine Zugfahrt kann schon ganz schön langweilig sein. Draußen zieht ein Baum nach dem anderen vorbei und das gleichmäßige Tackern der Schienen schläfert einen ein. Es gibt viele Möglichkeiten, die ereignislose Zeit während einer Zugfahrt zu überrücken. Ein Buch lesen, Musik hören oder Kreuzworträtsel lösen. Was man nicht machen sollte, hat jetzt ein 22-Jähriger in Fulda gelernt.

Selbstbefreidung im Zug - Anzeige

Wie die "Fuldaer Zeitung" auf ihrer Homepage berichtet, hatte eine Zugbegleiterin (27) einen 22-Jährigen in flagranti beim Onanieren erwischt. Der junge Mann aus Eritrea hatte sich offensichtlich völlig ungeniert mitten im Zug selbst befriedigt. Die Bahn-Angestellte erstatte Anzeige und schmiss den Frevel in Fulda aus dem Zug. Doch nicht etwa weil er an sich selbst Hand angelegt, sondern weil er noch nicht einmal einen gültigen Fahrschein dabei hatte.

Der 22-Jährige ist kein Unbekannter

Der Mann war im ICE von Frankfurt am Main in Richtung Kassel unterwegs, als ihn die Zugbegleiterin erwischte. In Fulda musst der Asylbewerber den Zug verlassen. Den Beamten der Bundespolizei, die schon auf ihn warteten, ist der 22-Jährige allerdings kein Unbekannter. Schon 189 Strafanzeigen hat er wegen "Erschleichen von Leistungen und mehr als 40 Diebstähle" gegen sich. Zudem ist er bekannt wegen "Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung", wie die "Fuldaer Zeitung" berichtet.

Jetzt kommt ein weiteres Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und exhibitionistischer Handlungen hinzu. Der Eritreer kam Informationen der "Fuldaer Zeitung" zufolge nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen "und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda wieder frei".

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ruc/kad/news.de

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