Flug TA193: 23 Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal

Traurige Gewissheit: Das am Morgen verschwundene Kleinflugzeug mit 23 Insassen ist in einer Gebirgsregion in Zentralnepal abgestürzt. Die Propellermaschine der nepalesischen Fluggesellschaft Tara Air war am Mittwoch auf dem Weg vom Touristenzentrum Pokhara nach Jomsom. Niemand habe überlebt.

Ein Flugzeug mit 23 Menschen an Bord ist in Nepal abgestürzt. Bild: Narendra Shrestha / dpa

Bei einem Flugzeugabsturz sind in Nepal 23 Menschen tödlich verunglückt. Die Propellermaschine der Fluggesellschaft Tara Air stürzte in einer Gebirgsregion in Zentralnepal ab, wie die Polizei berichtete. Das ausgebrannte Wrack sei an einem Berg entdeckt worden. Niemand habe überlebt. Unter den Passagieren seien zwei Kinder und zwei Ausländer, laut "Kathmandu Post" kamen sie aus China sowie Kuwait.

Die Unglücksursache blieb zunächst unklar. Am Abflug- und am Zielflughafen sei das Wetter gut gewesen, teilte die Fluggesellschaft mit.

Kleinflugzeug galt seit dem frühen Morgen als verschwunden

Die Maschine war am Morgen auf dem Weg vom Touristenzentrum Pokhara nach Jomsom verschwunden. Das ist am Annapurna-Massiv, einer beliebten Wanderregion. Einsatzkräfte der nepalesischen Polizei und Armee suchten mit Hubschraubern nach dem Flugzeug mit der Flugnummer TA193.

Nach Angaben der nepalesischen Zeitung "Kathmandu Post" hatte die Flugsicherung in Pokhara zehn Minuten nach dem Start am Mittwochmorgen den Kontakt zu der weiß-grün-gelben Maschine verloren.

Flug TA193 von Tara Air: Technischer Defekt scheint ausgeschlossen

Tara Air ist nach eigenen Angaben die jüngste und größte Fluggesellschaft in den nepalesischen Bergen. Tara Air fliegt mit sieben Propellermaschinen, darunter fünf DHC-6 Twin Otter und zwei Dornier DO 228. Das abgestürzte Flugzeug wurde laut "Kathmandu Post" erst im September 2015 in Dienst gestellt und war laut Angaben der Fluggesellschaft auf dem neusten Stand der Technik.

Reisen in Nepal, sei es auf den kurvigen Straßen oder in der Luft zwischen den hohen Bergen, ist gefährlich. Immer wieder kommt es zu schlimmen Unfällen. Vor zwei Jahren stürzte eine Turboprop-Maschine im Nordwesten des Landes ab, dabei kamen alle 15 Passagiere und drei Crew-Mitglieder ums Leben. 2012 stürzte eine Maschine wegen Vogelschlags kurz nach dem Start ab, alle 19 Insassen starben.

Lesen Sie auch: Gefährliche Flughäfen – Nervenkitzel auf dem Rollfeld.

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jat/sam/news.de/dpa

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