Zugunglück in Bad Aibling
Arzt berichtet von Einsatz: "Die Schreie waren das Schlimmste"

Das Zugunglück im nordbayerischen Bad Aibling forderte bislang zehn Tote. Noch immer stehen die Opfer und Angehörigen schwer unter Schock. Nun sprach ein Arzt über die schockierenden Ereignisse vor Ort.

Bei dem schweren Zugunglück in Oberbayern sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bild: dpa/Sven Hoppe

Das Zugunglück im nordbayerischen Bad Aibling mit 10 Toten und 80 Verletzten war vermutlich das Resultat menschlichen Versagens. Noch immer stehen Passagiere und Angehörige unter Schock. Auch für die behandelnden Ärzte war das Unglück keine leichte Aufgabe. So sprach ein Arzt nun über den dramatischen Einsatz vor Ort.

Er behandelt die Verletzten: Dr. Christoph Knothe berichtet von seinem Einsatz vor Ort

Dr. Christoph Knothe war einer der Ärzte die direkt nach dem Unglück vor Ort waren. Der ärztliche Direktor des Klinikums Rosenheim nahm 13 Verwundete auf, darunter befanden sich auch einige mit schweren Verletzungen. Viele Patienten stehen noch immer unter Schock und erhalten Seelsorge, so der Arzt gegenüber "Focus" online.

Die Verletzungen reichten Knothe zufolge von "schweren Verletzungen, die den gesamten Bauch- und Brustbereich betreffen, bis hin zu einfacheren Verletzungen wie Schnittwunden und Prellungen." Anhand der Verletzungen stellt der Arzt fest, dass die "Beteiligten mit einer hohen Geschwindigkeit aufeinander gefahren sein müssen."

  • Seite:
  • 1
  • 2
Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

0 Kommentare

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser